hintergrund_old_english
Samstag, 02. August 2014  

POLITIK

Inland
EU
Welt

WIRTSCHAFT

Inland
Welt
Finanzwelt

HINTERGRUND

Umwelt
Kriege
Terrorismus
Twitter oder Facebook?
Aus Gründen des Datenschutzes und der Sicherheit verzichtet Hintergrund ganz bewusst auf das Angebot sozialer Netzwerke.Von Facebook wissen wir, dass es seine Nutzer aktiv ausspäht.

Euro-Länder mit neuem Rekord bei Arbeitslosigkeit

Drucken E-Mail
(30.11.2012/hg/dpa)  

Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone hat einen neuen Rekordstand erreicht. Im Oktober waren in den 17 Euro-Ländern 18,7 Millionen Menschen ohne Job – so viele wie noch nie seit Einführung des Euro. Das entsprach einer Quote von 11,7 Prozent, teilte die europäische Statistikbehörde Eurostat heute in Luxemburg mit. Im Vormonat hatte die Quote noch 11,6 Prozent betragen. Besonders dramatisch sieht die Lage in Griechenland und Spanien aus. Seit Anfang vergangenen Jahres klettert die Zahl der Menschen ohne Arbeit im Euro-Währungsraum stetig. Experten zufolge dürfte sich die Lage wegen der Schuldenkrise weiter verschlechtern.
 

Kurzmeldungen im Überblick

Ermittlungsverfahren gegen Bayerns Staatskanzleichefin eingeleitet

(01.08.2014/hg/dpa) Die Staatsanwaltschaft München II hat das seit Tagen erwartete Ermittlungsverfahren wegen Betrugsverdachts gegen Bayerns Staatskanzleichefin Christine Haderthauer förmlich eingeleitet. Das teilte Behördensprecher Ken Heidenreich am Freitag mit. Anlass für die Ermittlungen ist eine Anzeige eines früheren Mitgesellschafters des Ehepaars Haderthauer bei der Firma Sapor Modelltechnik. Das Unternehmen verkaufte hochwertige Modellautos, die von psychisch kranken Straftätern gebaut wurden. Der frühere Geschäftspartner fühlt sich bei einer Abfindung übers Ohr gehauen. In [ ... ]


Israel: Waffenruhe erneut gescheitert

(01.08.2014/hg/dpa) Nur wenige Stunden, nachdem eine 72-stündige Waffenruhe für Gaza ausgerufen wurde, erklärte Israel selbige wieder für gescheitert. Um 07.00 Uhr (MESZ) war eine dreitägige humanitäre Waffenruhe im Gaza-Konflikt in Kraft getreten. Unter Vermittlung von UN und USA hatten Israel und die militanten Palästinenser darüber hinaus auch sofortigen Verhandlungen in Ägypten für eine dauerhafte Waffenruhe zugestimmt. Allerdings wurde die Waffenruhe bereits wenig später wieder gebrochen. Nach palästinensischen Medienberichten wurden am Freitag im Süden des Gazastreifen min [ ... ]


Präsidentschaftswahlen in der Türkei: Wahllokale in Deutschland geöffnet

(31.07.2014/hg/dpa) Rund 1,4 Millionen Türken in Deutschland können seit Donnerstag ihre Stimme für die türkische Präsidentschaftswahl abgeben. Am Morgen öffneten Wahllokale in sieben Städten, darunter im Berliner Olympiastadion. Bis Sonntag können türkische Staatsbürger dort jeweils von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr abstimmen. Es ist das erste Mal, dass sie an einer Wahl in der Türkei teilnehmen können, ohne dorthin reisen zu müssen. Im Berliner Olympiastadion wurden eigens 51 VIP-Logen als Wahlräume für 140 000 Türkinnen und Türken in der Region angemietet. Weitere Wahllokale gib [ ... ]


Boliviens Präsident nennt Israel wegen Gaza-Einsatzes "Terror-Staat"

(31.07.2014/dpa/hg) Der bolivianische Präsident Evo Morales hat Israel wegen seines Militäreinsatzes im Gazastreifen einen "Terror-Staat" genannt. "Leider respektiert die israelische Regierung die internationalen Abkommen und die Menschenrechte nicht", sagte der Staatschef laut einem Bericht der Zeitung La Razón am Mittwoch.
Er habe deshalb beschlossen, Israel auf die sogenannte Liste 3 zu setzen und ein seit 1972 bestehendes Visa-Abkommen zu suspendieren. Das bolivianische Außenministerium kategorisiert ausländische Staaten mit einem Listensystem. "Israel in die Liste 3 aufzunehmen, bede [ ... ]


20 Tote bei israelischem Angriff auf UNRWA-Schule in Gaza

(30.07.2014/hg/dpa) Beim Beschuss einer Schule der UN-Hilfsorganisation UNRWA sind nach palästinensischen Angaben am Mittwochmorgen 20 Menschen im Flüchtlingslager Dschabalia im nördlichen Gazastreifen getötet worden. Mehr als 50 seien verletzt worden, sagte der Sprecher der palästinensischen Rettungsdienste, Aschraf al-Kidra. Dort hätten Menschen aus der Region Zuflucht gesucht. In dem Konflikt seien bisher mehr als 1260 Menschen getötet und über 7000 verletzt worden. Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen kritisierte den Beschuss von Krankenhäusern im Gazastreifen. Für Kranke  [ ... ]


Türkei: Frauen sollen nicht öffentlich lachen

(30.07.2014/dpa/hg) Türkische Frauen sollten nach Ansicht des stellvertretenden türkischen Ministerpräsidenten Bülent Arinc nicht laut in der Öffentlichkeit lachen. Sowohl Frauen als auch Männer sollten sich mehr in Zurückhaltung üben, sagte der AKP-Politiker laut türkischen Medien in einer Rede, in der er unter anderem den angeblichen moralischen Verfall in der Türkei beklagte. "Züchtigkeit ist so wichtig. Es ist nicht nur ein Wort", sagte Arinc am Montag bei einer Rede zum Fest des Fastenbrechens nach dem Ramadan. Während Männer keine Frauenhelden sein und ihre Kinder lieben s [ ... ]