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Mittwoch, 16. Mai 2012  

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“Eine literarische Reise mit Bildern und Musik in den Iran, das Land der Rosen und Nachtigallen”
Dr. Amir Mortasawi und Benedikt Fuhrmann

Der Iran kann auf eine mehrere Jahrtausende alte Geschichte zurückblicken. Das Land mit seinen 75 Millionen Einwohnern verfügt über eine äußerst reiche und vielfältige Kultur. Heute ist der Iran dabei, zu einer führenden wirtschaftliche und politische Macht im Mittleren Osten zu werden. Über seine Gesellschaft und Kultur, seine Menschen, deren Alltag, Sorgen und Wünsche wissen wir wenig. Sie sollen im Mittelpunkt dieses Abends stehen.

Dr. Amir Mortasawi ist gebürtiger Iraner, Herzchirurg und allgemein ermächtigter Übersetzer für Persisch. Als friedenspolitisch aktiver Autor versucht er, den deutschsprachigen Leser mit dem Bilderreichtum der persischen Sprache und dem facettenreichen Leben im Iran bekannt zu machen (http://afsanebahar.blog.de/). Mortasawi wird Texte sozial engagierter Dichter und Denker aus dem heutigen Iran vorstellen. Mit Bildern, Filmsequenzen und Musik aus dem Iran wird ihn der Film- und Fotokünstler Benedikt Fuhrmann unterstützen.

Fuhrmann ist Mitbegründer des Kultur- und Theatervereins “Die komische Gesellschaft e.V”. 1999 wurde er mit dem Tessilopreis, dem überregionalen Kulturpreis der Süddeutschen Zeitung, und 2010 mit dem Publikumspreis des “el mundo Festival” in Österreich ausgezeichnet. Fuhrmann war ein Jahr lang mit der Kamera im Iran unterwegs und bereitet derzeit das internationale Kulturprojekt “Ein Blick Iran. Sag Servus und Salam” (http://www.startnext.de/einblickiran) vor. Diese Multimedia Ausstellung wird vom 15. Juli bis 12. August in der Kirche St. Maximilian in München zu sehen sein.

Mittwoch, 16. Mai, 19 Uhr 30
Hofbergsaal, Hofberg 7, Pfaffenhofen, Eintritt 6 EUR


Assoziation Dämmerung präsentiert:
GREEN IS THE NEW RED
Die Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung im Fadenkreuz von Staat und Kapital


3. – 14. Juni 2012:
Der US-amerikanische Journalist und Autor Will Potter auf Tournee durch Deutschland, Österreich und die Schweiz

In den USA und zunehmend in Europa gerät die Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung ins Fadenkreuz der Staatsapparate und Chef-Etagen der Konzerne. Der freie Journalist, Autor und Betreiber des Informationsportals greenisthenewred.com Will Potter aus Washington D.C. zeigt in seinem 2011 publizierten Buch Green is the New Red anhand langjähriger Recherchen zur Geschichte der US-amerikanischen Ökologie- und Tierrechtsbewegung, wie ein Netzwerk aus staatlichen Behörden, Medien, Interessenverbänden, Think Tanks und Unternehmen zum konzertierten Schlag gegen den „number one domestic terrorism threat“ (FBI) ausgeholt hat.

Mit vereinten Kräften geht es – ganz im Sinne westlicher „Sicherheits“-Doktrinen – mit einem Bündel aus medialen, rechtlichen, politischen und ökonomischen Kampagnen und Maßnahmen gegen jene „grünen“ Bewegungen vor, die sich nicht mit einem „Green New Deal“ abspeisen lassen wollen. Während die Washington Post sie öffentlich zur „eco-al-Quaeda“ stempelt und das FBI nach „eco-terrorists“ fahndet, diktieren Lobbygruppen der Fleisch- und Holzindustrie den US-Regierungen Gesetze in die Feder, die aus legalem politischem Protest Verbrechen machen. AktivistInnen schmoren unterdessen im Land von Freiheit und Demokratie ohne Kontakt zur Außenwelt in einem Sondergefängnis, das nicht zu Unrecht den Beinamen „Klein-Guantanamo“ trägt.

Die Repressalien in der westlichen Welt treffen heute – wie einst die „roten“ demokratischen und sozialistischen Bewegungen – nahezu jeden Versuch oppositioneller Praxis, gleichgültig wie qualifiziert er ist, und jeden noch so zögerlichen Widerstand, der den kapitalistischen Betriebsablauf nur geringfügig stört.

Will Potter kritisiert aber nicht nur die Reaktionen der politischen Klasse und wirtschaftlichen Eliten auf die erfolgreichen Strategien der Ökologie- und Tierbefreiungsbewegung, die an den Grundfesten eines Systems rütteln, das vor allem eine gigantische Aktiengesellschaft zur Ausbeutung der Natur ist. Er dokumentiert mit seiner Arbeit auch den Prozess der autoritären Anpassung westlicher Demokratien an die Erfordernisse einer krisenhaften, von gewalttätiger Konkurrenz und Klassenherrschaft getriebenen kapitalistischen Gesellschaftsordnung.

Stationen

3. Juni 2012 – Hamburg
Restaurant LEAF, Eulenstraße 38, Hamburg-Altona
Beginn: 19.30 Uhr
Veranstalter: Assoziation Dämmerung

4. Juni 2012 – Bremen
Villa Ichon, Goetheplatz 4, Bremen
Beginn: 19.30 Uhr
Veranstalter: Ermittlungsausschuss Bremen
Kontakt: eabremen (at) nadir.org

5. Juni – Dortmund
Kulturhaus Taranta Babu, Humboldtstraße 44 / Ecke Amalienstraße
Beginn: 19.30 Uhr
Veranstalter: Projektbündnis gegen den Green Scare Ruhrgebiet
Kontakt: greenscarepott (at) yahoo.de

6. Juni – Düsseldorf
Linkes Zentrum, Hinterhof, Corneliusstraße 108
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: Veganer Fortschritt

8. Juni – Freiburg
KG I der Universität Freiburg, Raum HS 1098
Eingang Werthmannplatz, Freiburg
Beginn: 18.30 Uhr
Veranstalter: Antispe Freiburg

9. Juni – Tübingen
Fichtehaus (Saal)
Herrenberger Str. 40, Tübingen
Beginn: 20 Uhr
Veranstalter: Antispeziesistische Aktion Tübingen

10. Juni – Zürich
Volkshaus Zürich
Stauffacherstrasse 60, Zürich
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: Tierrechtsgruppe Zürich

11. Juni – Wien
Depot
Breite Gasse 3, Wien
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: Basisgruppe Tierrechte (BaT)

12. Juni – Innsbruck
Uni Innsbruck
Hörsaal 7, Innrain 52e, EG
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: LIFE, Förderung durch die ÖH Innsbruck

14. Juni – Berlin
Institut für Sozialwissenschaften
Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsstraße 3b (Raum wird ausgeschildert)
Beginn: 19 Uhr
Veranstalter: Berliner-Tierbefreiungs-Aktion


Nähere Informationen: http://www.assoziation-daemmerung.de/tour/

 

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