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Sonntag, 19. April 2015  

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Film/Fernsehen

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Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Am Beispiel zweier Wissenschaftler, die kritische Forschungen veröffentlichten, zeigt Bertram Verhaag den Einfluss von Unternehmen auf die Wissenschaft. Der Regisseur selbst beschreibt sein streitbares, preisgekröntes Werk als „dokumentarischen Thriller zum Thema Gentechnik“.

Di 14.04., 16:35 Uhr, ORF III


 

Schattenkrieger

Zum ersten Mal berichtet ein Mitglied der geheimen BND-Partisanentruppe „Stay behind“ über seinen Auftrag im Kalten Krieg. „Dieter Gerlach“, so sein Deckname, hatte eine brisante Aufgabe. Er sollte im Fall einer sowjetischen Besetzung der BRD im Rücken des Feindes Widerstandsgruppen aufbauen. Bis in die 70er Jahre wurden Sprengstoffanschläge, später Funk- und Schleusungsoperationen im besetzten Gebiet geübt.

Mi 15.04., 10:30 Uhr, ZDFinfo


 

Der Mais-Wahn

Jemima weiß nicht, wie sie ihre sieben Kinder satt kriegen soll. Der Mais, das Hauptnahrungsmittel im Süden Kenias, ist viel zu teuer geworden. Wie ist das möglich, wo sich die Turbo-Pflanze Mais doch rasant auf dem Globus ausbreitet? Mais ist die „'Industriepflanze“' des 21. Jahrhunderts und bedeckt inzwischen mehr Anbaufläche als jedes andere Agrarprodukt. Die Pflanze ist bestens erforscht, von Konzernen vermarktet, perfekt zu verwerten. Es liegt an der enormen Nachfrage: Bei uns wird der Mais zu Biogas und Strom, die USA verspritten ihn zu Ethanol. Und weltweit füttert Mais Milliarden von Hühnern und Schweinen. Der Maispreis ist explodiert. Er richtet sich nach den Kosten fürs Öl, nach dem Fleischhunger auf dem Globus und den Interessen der Agrarkonzerne. Und der Markt, der eigentlich die Menschen auf der Welt versorgen sollte, spielt verrückt. Er macht die einen reich und lässt die anderen hungern. Der Film erzählt die Geschichte von Opfern und Machern. Ein Lehrstück, wie globale Weltwirtschaft funktioniert.

Do 16.04., 05:15 Uhr, SWR/SR


 

Steuerfrei – Wie Konzerne Europas Kassen plündern

Der Reichtum ist nicht zu fassen: Weltweit lagern 32 Billionen Dollar auf Schwarzgeldkonten laut einer Studie von Tax Justice Network. Allein für die Euro-Zone schätzt die Europäische Kommission den Steuerausfall auf über eine Billion Euro jährlich. „Mit dem Geld wären die Haushaltsprobleme der Krisenländer gelöst“, sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Doch einige Staaten Europas, wie die Niederlande, Irland oder Luxemburg, gehören selbst zu den lukrativsten Steueroasen der Welt. Ein Film über Konzerne und ihre Machenschaften.

Do 16.04., 19:15 Uhr, Phoenix


Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes

Am Beispiel zweier Wissenschaftler, die kri
tische Forschungen veröffentlichten, zeigt Bertram Verhaag den Einfluss von Unternehmen auf die Wissenschaft. Der Regisseur selbst beschreibt sein streitbares, preisgekröntes Werk als „dokumentarischen Thriller zum Thema Gentechnik“.

Di 14.04., 16:35 Uhr, ORF III


 Schattenkrieger

Zum ersten Mal berichtet ein Mitglied der geheimen BND-Partisanentruppe „Stay behind“ über seinen Auftrag im Kalten Krieg. „Dieter Gerlach“, so sein Deckname, hatte eine brisante Aufgabe. Er sollte im Fall einer sowjetischen Besetzung der BRD im Rücken des Feindes Widerstandsgruppen aufbauen. Bis in die 70er Jahre wurden Sprengstoffanschläge, später Funk- und Schleusungsoperationen im besetzten Gebiet geübt.

Mi 15.04., 10:30 Uhr, ZDFinfo


 

Der Mais-Wahn

Jemima weiß nicht, wie sie ihre sieben Kinder satt kriegen soll. Der Mais, das Hauptnahrungsmittel im Süden Kenias, ist viel zu teuer geworden. Wie ist das möglich, wo sich die Turbo-Pflanze Mais doch rasant auf dem Globus ausbreitet? Mais ist die „Industriepflanze“ des 21. Jahrhunderts und bedeckt inzwischen mehr Anbaufläche als jedes andere Agrarprodukt. Die Pflanze ist bestens erforscht, von Konzernen vermarktet, perfekt zu verwerten. Es liegt an der enormen Nachfrage: Bei uns wird der Mais zu Biogas und Strom, die USA verspritten ihn zu Ethanol. Und weltweit füttert Mais Milliarden von Hühnern und Schweinen. Der Maispreis ist explodiert. Er richtet sich nach den Kosten fürs Öl, nach dem Fleischhunger auf dem Globus und den Interessen der Agrarkonzerne. Und der Markt, der eigentlich die Menschen auf der Welt versorgen sollte, spielt verrückt. Er macht die einen reich und lässt die anderen hungern. Der Film erzählt die Geschichte von Opfern und Machern. Ein Lehrstück, wie globale Weltwirtschaft funktioniert.

Do 16.04., 05:15 Uhr, SWR/SR


 
Steuerfrei – Wie Konzerne Europas Kassen plündern

Der Reichtum ist nicht zu fassen: Weltweit lagern 32 Billionen Dollar auf Schwarzgeldkonten laut einer Studie von Tax Justice Network. Allein für die Euro-Zone schätzt die Europäische Kommission den Steuerausfall auf über eine Billion Euro jährlich. „Mit dem Geld wären die Haushaltsprobleme der Krisenländer gelöst“, sagt EU-Parlamentspräsident Martin Schulz. Doch einige Staaten Europas, wie die Niederlande, Irland oder Luxemburg, gehören selbst zu den lukrativsten Steueroasen der Welt. Ein Film über Konzerne und ihre Machenschaften.

Do 16.04., 19:15 Uhr, Phoenix


 

Putsch im Iran

1953 wird im Iran der Premierminister Mossadegh gestürzt – die CIA organisiert den Putsch. Was von den USA als Erfolg gefeiert wurde, führte 25 Jahre später zur Islamischen Revolution. Es war die erste Geheimoperation des Auslandsgeheimdienstes der USA, die auf einen politischen Umsturz abzielte und zugleich Blaupause für spätere CIA-Aktionen in anderen Ländern.

Fr 17.04., 18:45 Uhr, ZDFinfo


 

Der bedrohte Kontinent

Südamerikas einzigartige Naturparadiese sind in Gefahr. Die Umweltprobleme sind riesig. Die Regierungen sind in der Pflicht. Eine Lösung ist nicht in Sicht. Und doch haben Aktivisten und Umweltschützer in Südamerika die Hoffnung nicht aufgegeben. Südamerika-Korrespondent Andreas Wunn reist an die Brennpunkte im Kampf gegen die Zerstörung. Südamerikas tropische Gletscher in den Anden schmelzen. Brasiliens Flüsse sind verseucht. Der Amazonasregenwald, die grüne Lunge der Welt, wird weiter abgeholzt. Die Probleme sind riesig, doch überall gibt es auch Lösungsansätze, Aktivistengruppen und hoffnungsvolle Umweltprojekte.

Sa 18.04., 11:30 Uhr, Phoenix


 

Das Schweigen der Männer

„Wir wollen Klarheit und Transparenz über diese dunkle Seite in unserer Kirche“, sagte der Trierer Bischof Stephan Ackermann im Namen der katholischen Bischöfe, als er im März 2014 ein interdisziplinäres Forschungsprojekt vorstellte. Die Wissenschaftler erhielten den Auftrag, die zahlreichen Kindesmissbrauchsfälle in der katholischen Kirche aufzuarbeiten. Ein Jahr danach ist es Zeit für eine Zwischenbilanz: Wie ehrlich meint es die katholische Kirche wirklich mit der Aufarbeitung? Wie groß ist das Ausmaß des Skandals? Die Sendung hat hinter die Mauern der katholischen Kirche geschaut. Sie fragt nach, wie frei die Wissenschaftler wirklich forschen können, ob die neuen kircheninternen Leitlinien zum Umgang mit den Tätern konsequent umgesetzt werden und welche Rolle die Ordensgemeinschaften spielen, in deren Zuständigkeit viele Schulen und Internate liegen.

So 19.04., 23:15 Uhr, Phoenix


 

Billig. Billiger. Banane.

Deutschland ist eine Bananenrepublik. Ein Drittel des gesamten EU-Imports landet bei uns. Der Preis der krummen Frucht ist seit 20 Jahren nicht gestiegen. „Ein Lebensmittel wird verramscht“. Billig statt Bio zählt – mit fatalen Folgen für Arbeiter und Umwelt in den Anbaugebieten Lateinamerikas. Enthüllende Recherchen.

Mo 20.04., 11:00 Uhr, HR


 

Die Propagandaschlacht um die Gentechnik

Wenn man den Versprechen der Gentechnik-Industrie glaubt, gilt eines der größten Probleme der Menschheit schon als gelöst: die Welternährung. Viele Millionen Euro haben Agrartechnik-Riesen in Kampagnen für Politiker, Bauern und Verbraucher gesteckt. Sie behaupten, dass sich mit Gentechnik größere Erntequoten auf kleineren Feldern erzielen ließen, und das mit weniger Pestizid. Doch vielerorts kommen Zweifel auf: Erträge mit gentechnisch verändertem Saatgut gehen oft nach wenigen Jahren zurück – die Natur wehrt sich und bildet Resistenzen. Die Folge: Es muss mehr gespritzt und gedüngt werden, um die gleichen Erträge wie zuvor mit herkömmlichem Saatgut zu bekommen.

Je stärker die Kritik an der Gentechnik zunimmt, desto mehr erhöhen die Gentech-Konzerne den Druck. Um weiterhin Märkte erschließen zu können, vertrauen sie nicht mehr allein auf ihre eigenen Lobbyisten, sondern spannen gleich ganze Regierungen mit ein. Die Reportage gewährt Einblick in umstrittene Lobbykampagnen. Die Reporter untersuchen auf ihrer Reise durch Deutschland, Europa, USA und Südamerika, ob die Versprechen der Gentechnik gehalten werden – oder nicht. Und sie zeigen, welche Rolle das Ziel der Profitmaximierung an der gesamten Wertschöpfungskette spielt – vom Samen über Pestizide bis zum landwirtschaftlichen Endprodukt.

Mo 20.04., 16:00 Uhr, Einsfestival