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Montag, 06. Juli 2015  

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Film/Fernsehen

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Das Milliardenspiel

Rund 54 Milliarden Euro zahlt die Europäische Union jährlich an Unterstützung für Landwirte und für die Entwicklung des ländlichen Raums, Agrarsubventionen an alle Mitgliedsstaaten. Allein Deutschland erhält mehr als fünf Milliarden Euro, die direkt an die Bauern ausgezahlt werden. Der Film kämpft sich durch den 'Dschungel' der Agrarsubventionen. Bauern, Umweltschützer, Politiker und Lobbyisten versuchen zu erklären, wie das System funktioniert.

Di 30.06., 15:15 Uhr, Phoenix


 

Falciani und der Bankenskandal

2008 spielte Falciani den französischen Behörden hochsensible Daten der Schweizer Bank HSBC zu – über 100 000 Nummernkonten aus mehr als 200 Ländern. Im Februar 2015 veröffentlichte ein internationales Journalistennetzwerk seine Recherchen zu den Dokumenten und legte die systematische Verschleierung von Vermögen und Steuerhinterziehungen in Milliardenhöhe offen. Unter den Kunden des Kreditinstituts waren Politiker und Angehörige aus Königshäusern, Popstars und Sportler, Machthaber und Waffenhändler. Der Film erzählt die packende Geschichte des Whistleblowers, der die Daten wohl zu Geld machen wollte, bevor er zum „Edward Snowden der Banken“ wurde.

Mi 01.07., 22:55 Uhr, SRF 1


 

Das Blut der Welt

In ihrer Dokumentation zeigen Stefan Aust und Claus Richter die Förderung von Erdöl und Erdgas, den wachsenden Hunger nach diesen Rohstoffen in aller Welt und die aktuellen Verteilungskämpfe um die noch frei verfügbaren Ressourcen. Sie schildern den historischen Aufstieg des Öls zur Weltmacht, reisen in die Boom-Staaten des 21. Jahrhunderts, die auch für den deutschen Markt entscheidend sind, untersuchen die Abhängigkeit der Deutschen von ausländischen Öl- und Gaslieferungen und gehen der Frage nach, ob wir uns auf eine Zukunft ohne Öl und Gas einstellen müssen. Früher ging es im Kräftemessen der Staaten um Territorien und Ideologien. Heute entscheiden die Rohstoff-Ressourcen eines Landes über Macht und Ohnmacht auf dem Weltmarkt. Die Energien sind knapp und teuer, denn die Weltwirtschaft wächst, und nie war die Nachfrage größer als heute. Das liegt vor allem am Energiehunger der Schwellenländer China, Indien und Brasilien

Mi 01.07., 18:30 Uhr, Phoenix


 

Wohlstand für alle

Das Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA, kurz TTIP, soll viele neue Jobs bringen, mehr Wohlstand – 500 Euro pro deutschem Haushalt jährlich statistisch –, so die Versprechungen der Befürworter aus Wirtschaft und Politik. Auf der anderen Seite wächst die Skepsis der Gegner. Sie fürchten den Abbau von Verbraucher- und Sozialstandards. Autor Tilman Achtnich hat sich umgeschaut bei mexikanischen Bauern und amerikanischen Arbeitnehmern. Und er hat deutsche Mittelständler besucht, die auf TTIP setzen. Anschauungsmaterial gibt es: 20 Jahre wird zum Beispiel das NAFTA-Abkommen zwischen Nordamerika und Mexiko alt, das vor allem Mexiko mehr Wohlstand versprach.

Do 02.07., 20:15 Uhr, Phoenix


 

Schmutzige Schokolade II

Fortsetzung der Dokumentation über Kinderarbeit auf Kakaoplantagen und die soziale Verantwortung der Schokoladenindustrie. Obwohl sich die Industrie verpflichtet hat, sicher zu stellen, dass die Kakaoernte in Afrika unter fairen Bedingungen abläuft, arbeiten noch immer rund 300.000 Kindersklaven auf den Plantagen. Nach dem ersten Teil der Dokumentation 2010 versprach die Schokoladenindustrie verstärkt mit Hilfsprojekten in den entsprechenden Regionen gegen Kinderarbeit vorzugehen. Drei Jahre später überprüft Journalist Miki Mistrati mit einem afrikanischen Kollegen nun erneut die Zustände in Ghana und an der Elfenbeinküste. Bei ihren Recherchen haben sie jedoch kein einziges Projekt gefunden, das sich erfolgreich gegen die Kinderarbeit und für die Ausbildung der Kinder einsetzt. Tausende gehen nicht zur Schule, sondern arbeiten nach wie vor mit Macheten auf den Kakaofarmen.

Sa 04.07., 07:45 Uhr, Einsfestival


 

Das Recht der Macht

Die Entwicklung der militärischen Gesetzgebung in den Palästinensergebieten seit dem Sechstagekrieg von 1967 zwischen Israel und seinen Nachbarländern wirft zahlreiche Fragen auf. Ihnen stellt sich der mehrfach preisgekrönte israelische Dokumentarfilm „Das Recht der Macht“ (treffender der französische Filmtitel „la loi des plus forts“ – „Das Recht der Stärkeren“.) Fast ein halbes Jahrhundert nach dem Sechstagekrieg stellt der Film ganz grundsätzlich die Frage, ob sich Rechtsstaatlichkeit und militärische Besatzung überhaupt miteinander vereinbaren lassen.

Sa 04.07., 22:30 Uhr, Phoenix


 

Das Krieger-Gen

Wo hört der Einfluss der Gene auf, wo fängt der freie Wille an? Ist ein Gewalttäter weniger hart zu bestrafen, wenn sein X-Chromosom eine Mutation aufweist? Sollte man schon Kinder auf diese Merkmale testen, um bei ihrer Erziehung konsequent gegenzusteuern? Neueste Erkenntnisse der Genforschung werfen Fragen auf, für die unsere Gesellschaft nach Antworten sucht.

So 05.07., 19:30 Uhr, ZDFinfo


 

Akte Fleisch

Eine spannende und eindrückliche Dokumentation über die Auswirkungen des Fleischkonsums auf unsere Gesundheit, das Klima, den Hunger in der Welt sowie nicht zuletzt auf unseren Umgang mit den Tieren. Die weitreichenden Konsequenzen der einzelnen Glieder der Verwertungskette – von der Fleischproduktion bis zum Verzehr - werden bedrückend transparent dargestellt.

Mo 06.07., 20:15 Uhr, ORF III