hintergrund_old_english
Donnerstag, 24. April 2014  

POLITIK

Inland
EU
Welt

WIRTSCHAFT

Inland
Welt
Finanzwelt

HINTERGRUND

Umwelt
Kriege
Terrorismus
Twitter oder Facebook?
Aus Gründen des Datenschutzes und der Sicherheit verzichtet Hintergrund ganz bewusst auf das Angebot sozialer Netzwerke.Von Facebook wissen wir, dass es seine Nutzer aktiv ausspäht.

Film/Fernsehen

Drucken E-Mail

Boom oder Blase? - Wie Fracking die Welt verändert

Dank Fracking vollzieht sich eine Revolution auf dem Weltenergiemarkt. Die USA werden zum größten Ölproduzenten auf dem Globus. Sie werden in knapp 20 Jahren nicht nur zum Selbstversorger und Exporteur von Öl und Gas, sondern auch zum Konkurrenten für den Energieriesen Russland. Schon heute steht fest, dass die neuen Fördertechniken die alte Weltordnung auf den Kopf stellen werden – und der neue Ölrausch hat gerade erst begonnen.

Mi 23.04., 16:15 Uhr, Einsfestival


 

Die Drohne

Präzises Töten auf Distanz – Drohnenpiloten visieren ihre Ziele aus weiter Entfernung an. Via Joystick und Monitor steuern sie die unbemannten Flugkörper – und verursachen dabei nur einen Bruchteil der Kosten, die ein Einsatz mit einem Kampfjet erfordert. Dies macht sich die CIA in ihrem Drohnenkrieg zunutze, den sie im Namen des Kampfes gegen den Terror führt. Die Dokumentation erforscht die Konsequenzen dieser neuartigen Kriegsführung für die Beteiligten – auf Seiten der Opfer und der Täter – und beobachtet dabei die qualitative Veränderung dessen, was wir als „Krieg“ bezeichnen.

Do 24.04., 09:50 Uhr, Arte


 

Zu früh gejubelt? - 10 Jahre Osterweiterung

Als 2004 zehn Staaten der EU beitraten, waren acht aus dem Osten Europas dabei. Die EU-Osterweiterung – ein Ereignis, das mit großem Pathos begangen wurde. Hatte doch der Eiserne Vorhang Europa ein halbes Jahrhundert lang gespalten. Nun sollte endlich zusammenwachsen, was zusammengehört. 2007 kamen Rumänien und Bulgarien hinzu, 2013 folgte Kroatien. 10 Jahre nach den rauschenden Feiern stattet die Sendung „Thema“ den EU-Neulingen ein Besuch ab.

Fr 25.04., 08:55 Uhr, Arte


 

Sand - Die neue Umweltzeitbombe

Vom Handy bis zur Autobahn - Sand ist heutzutage in nahezu allen Produkten enthalten. Vor allem aber in Beton. Da Wüstensand ungeeignet ist zur Betonverarbeitung, geht der Sand aus Flussbetten und Kiesgruben langsam zur Neige. Der größte Sandbedarf entsteht durch den weltweiten Bauboom aufgrund des Bevölkerungswachstums und der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern. 200 Tonnen Sand stecken in einem mittelgroßen Haus, 30.000 Tonnen in einem Kilometer Autobahn und für ein Atomkraftwerk werden zwölf Millionen Tonnen benötigt. Man schätzt, dass jährlich zwei Tonnen Beton pro Erdbewohner produziert werden. Das entspricht zehn bis 15 Milliarden Tonnen Sand, die aus der Natur entnommen werden. Weltweit verbrauchen wir fast so viel Sand wie Wasser.

Der Dokumentarfilm erläutert die Zusammenhänge und Hintergründe einer verheerenden Wertschöpfungskette und fördert mit Unterstützung von Wissenschaftlern und Nichtregierungsorganisationen eine beispiellose menschliche, soziale und ökologische Katastrophe zu Tage.

Sa 26.04., 12:05 Uhr, Arte


 

Schuften bis zum Schluss

„Ich habe zwar mein ganzes Leben gearbeitet“, erzählt Ferdinand Mennecke, „aber die Rente reicht nicht, denn die Hälfte geht schon an Kosten weg. Da bleibt dann nicht mehr viel, um sich mal was zu gönnen“. Deshalb trägt der 84-Jährige sechs Tage die Woche Zeitungen aus, immer mitten in der Nacht. Bei jedem Wetter. Ferdinand Mennecke ist einer von mehr als 760.000 Menschen in Deutschland, die mit über 65 Jahren in einem Nebenjob arbeiten.

So 27.04., 23:15 Uhr, Phoenix


 

Mode zum Wegwerfen

Billigkleidung ist in Deutschland in Mode auch der irische Textildiscounter PRIMARK. Viele Teenager lieben die Ladenkette, von der es hierzulande bisher zehn Filialen gibt. Doch die günstigen Kleidungsstücke, die auch in Bangladesh produziert werden, haben ihre Schattenseiten: Die Textilarbeiter in den Herstellerländern erhalten Hungerlöhne und arbeiten unter gefährlichen Bedingungen. Schadstoffe belasten die Kleidungsstücke. Was ist also der moralische und gesundheitliche Preis für die Billigmode?

Mo 28.04., 18:00 Uhr, Phoenix