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Die neue Querfront: Rechts und „links“ im Schulterschluss

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Von JÜRGEN CAIN KÜLBEL, 16. Oktober 2009 -

„Ist nicht sofort ersichtlich, welche politischen oder sozialen Gruppen, Kräfte oder Größen bestimmte Vorschläge, Maßnahmen usw. vertreten, sollte man stets die Frage stellen: Wem nützt es?“ (Wladimir Iljitsch Lenin)

Quod est demonstrandum

Keine „unbedachte Fehlentscheidung“: Der Publizist und Zickzackkurven-Ideologe Jürgen Elsässer, sein Verleger, der „linke“ Kai Homilius, somit die „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“ mitsamt der Buch- und DVD-Reihe COMPACT, haben hart rechts angedockt. Michael Friedrich Vogt heißt der Glückliche.

Elsässers Verleger, jener Kai Homilius, der schon 2007 in der rechten Wochenzeitung „Junge Freiheit“ zwecks Vermarktung der Bücher seiner linken Autoren „Werbeanzeigen“ schalten ließ, die kurz aufmüpfig gewordenen Schriftsteller hernach wieder einschläferte, indem er von einer „unbedachten Fehlentscheidung“ sprach, ist der Domain-Inhaber jener Volksinitiative. [1] Homilius lässt es sich diesmal nicht mehr nehmen, Elsässers Drall nach rechts die Cour zu schneiden: „Als sich im letzten Herbst dunkle Wolken am Himmel der Weltwirtschaft auftaten, legte Jürgen Elsässer als Erster eine umfassende und brillante Analyse des Desasters vor. Gleichzeitig machte er praktische Vorschläge, welcher Weg aus der Krise in Deutschland zu gehen sei. Er wurde dafür verschrien und beschimpft. Inzwischen sind viele seiner Vorhersagen eingetroffen, und er gibt nun im Kai Homilius Verlag die Reihe COMPACT heraus. Daraus entstanden weitere Kontakte so auch zu Filmemachern, die einen Verlag suchten, in dem man die spannendsten und interessantesten und auch umstrittensten Interviews und Dokumentationen auf DVD zeigen oder als Hörbuch bringen könnte. Zwei interessante Verbindungen wie ich finde, die das Verlagsprogramm einerseits qualifizieren und andererseits sinnvoll verbreitern. Die auch Mut machen für die nächsten 15 Jahre. Ihr Kai Homilius.“[2]

COMPACT auf dem rechten Weg

Einer der suchenden Filmemacher heißt Michael Friedrich Vogt, Jahrgang 1953, Historiker, Germanist, Politischer Wissenschaftler. Um es gleich vorweg zu nehmen: Der - die Titelei scheint schier endlos -, Medien- und Kommunikationswissenschaftler, Hochschulprofessor, TV-Journalist, Verfasser zahlreicher Dokumentarfilme zu politischen und zeitgeschichtlichen Themen für das deutsche TV, Ex-Pressechef in Großunternehmen der Rüstungs- und Chemieindustrie, Ex-Sprecher der gesamten Pharmabranche in Deutschland, Ex-Vorstand eines Verlages des Bundesministeriums für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft, Ex-Verantwortlicher für das komplette Marketing für deutsche Agrarprodukte der Ernährungsindustrie in Deutschland, musste Ende 2007 seinen Lehrstuhl für Public Relations und Kommunikationsmanagement an der Universität Leipzig aufgeben*. Und zwar wegen massiver Vorwürfe, in der rechtsextremen Szene ebenso massiv tätig zu sein. Das macht aber nichts; deutet man Verleger Homilius richtig, hat der von den Leipzigern Geschmähte offenbar gute Chancen auf eine langjährige Zusammenarbeit mit dem „linken“ Ex-Berliner Kai Homilius Verlag, der zwischenzeitlich in 14542 Werder Logis nahm.

Homilius fand seinen Kooperationspartner im Schild Verlag aus Elbingen, der von einem Geschäftsführer namens Günter Saur flott gemacht wird. Die Webseite des Hauses autoerotisiert: „Wir dürfen Ihnen hier stolz unsere ersten eigenen DVDs zu verschiedenen Themen vorstellen. In Zusammenarbeit mit dem Kai Homilius Verlag, Berlin haben wir dabei auch - bisher - sechs Interviews mit hochkarätigen Gesprächspartnern zu Themen publiziert, deren Brisanz und wahre Hintergründe in den Mainstream-Medien fast gänzlich ausgeblendet oder sogar bewusst verschwiegen werden.“[3]

Stolz präsentiert Jürgen Elsässer in seinem Blog die Reihe „COMPACT“ als „Monatspublikation aus der VOLKSINITIATIVE“. [4] „Voila“, erklärt der Umtriebige, „COMPACT wird dem Volk Courage machen – wenn Sie, die Leser, uns dafür die finnziellen (sic!) Mittel verschaffen. Mit anderen Worten: Abonnieren Sie JETZT! Jürgen Elsässer, Herausgeber“. Mit der Reihe will Elsässer demnach seiner Volksinitiative Pfiff und Kohle [5] verschaffen. Die knallroten „COMPACT“-Logos finden sich nun nicht mehr nur auf den Büchern des Homilius Verlages, sondern sie prangen auch auf den DVDs des Schild Verlages. Mit Titeln wie „Peter Feist - Angriff der Heuschrecken. Volksinitiative gegen das Finanzkapital“, „Andreas von Bülow - Die Lügen um 9/11“, „Tobias Pflüger - Militarisierung der EU“, „Frieder Wagner - Kriegsverbrechen Uranmunition“ wurde die Reihe eröffnet. Die Autoren wurden allesamt vom „bekannten Internet-TV-Journalisten Michael Vogt“ exklusiv interviewt; das geht offenbar flott, wohnt der doch in Elbingen gleich um die Ecke des Schild Verlages.

Stiftung „Kontinent Europa“

Multiberufler wie Vogt sind es gewohnt, Rückschläge einzustecken. Flog doch erst vor Monaten die schwedische Stiftung „Kontinent Europa“ (SKE) irgendwie auseinander, unter anderen wegen Disharmonien in Sachen „europäische Großrasse“ und zu starker NPD-Nähe. Der „rassebiologische Ideologe und langjährige Parteigänger des Front National“, der Franzose Pierre Vial, eifriger Protagonist der „Neuen Rechten“ in der Tradition des Neuzeitfaschisten Alain de Benoist, saß im Vorstand jener Truppe. Ebenso gehörte „Filmemacher Vogt“ von Beginn an zum Leitungsgremium der Stiftung, wie mir der schwedische Journalist Anders Dalsbro persönlich versicherte. [6] Die dubiose Einrichtung hatte der Jönköpinger Geschäftsmann Patrik Brinkmann, Mittvierziger, Ahnenforscher, Steuerhinterzieher, im Juni 2004 gemeinsam mit Ehefrau Svetlana ins Leben gerufen; von Beginn an zeichneten „Patrik Brinkmann, Dr. Gert Sudholt, Prof. Michael Vogt, Bengt Hemmingsson“ für den Vorstand („Styrelse“). Um „Forschungsprojekte“ ging es anfangs, „dann nahm die Stiftung Fahrt auf. Brinkmann nahm einige Herrschaften in Vorstand oder Kuratorium seiner Organisation auf, deren politische Verortung in der extremen Rechten kaum zu übersehen ist.“[7] Bald regierten darin die Deutschen: Kollege Dalsbro und Daniel Poohl vom schwedischen Magazin Expo identifizierten die Führungsleute: Das waren neben Professor Vogt der bereits genannte extremrechte Verleger Gert Sudholt aus Inning am Ammersee, der Historiker, Rudolf-Heß-Verehrer und Mitarbeiter der NPD-Fraktion Sachsen, Olaf Rose, der Ex-Lehrer, Ex-NPD- jetzt DVU-Funktionär Andreas Molau sowie der Kasseler Pierre Krebs, Leiter des „Thule-Seminars“. Auch der Russe Wjatscheslaw Djaschitschew, Ex-Berater von Michail Gorbatschow und später Autor für die „National-Zeitung“ des DVU-Chefs Gerhard Frey, zählte zum illustren Kreis.[8] Großes hatten die Herren vor; einen „Ersten Europäischen Publizistenkongress“ wollten sie veranstalten für den der französische Holocaustleugner Bruno Gollnisch, führender Funktionär des Front National und Vorsitzender der Rechtsfraktion „Identität, Tradition, Souveränität“ (ITS) im Europäischen Parlament, die Teilnahme zugesagt hatte. Im Blick wollten sie die Europawahl 2009 haben, die “Europäische Vernetzung der Rechten” und so weiter. [9]

Kopulation der Rechtsaußen

Am 26. September 2007 tauchte der Name Michael Friedrich Vogt in einer „Presseerklärung einer von der IST veranstalteten Tagung“ auf. „Er habe am Vortag an einer Veranstaltung der rechtsextremen Fraktion ‚Identität, Tradition, Souveränität’ (ITS) des Europäischen Parlaments teilgenommen, stand dort zu lesen. Eingeladen hatte der österreichische Europapolitiker und FPÖ-Veteran Andreas Mölzer. Im EU-Parlament ist er der einzige FPÖ-Vertreter, doch nach der Wahl 2009 sollen ein paar deutsche Kollegen die Fraktion stärken; das ist sein Plan… Neben Michael Vogt stehen auf der Liste der rund 20 Teilnehmer die Namen der NPD-Führungsriege, darunter der niedersächsische Spitzenkandidat Andreas Molau …“, notierte der SPIEGEL am 12. November 2007. [10]

Die NPD wurde auf dem rechten Gipfeltreffen in Straßburg von Molau, dem Parteivorsitzenden Udo Voigt und den Herren Holger Apfel, Udo Pastörs sowie Friedrich-Werner Graf von der Schulenburg repräsentiert. Für die DVU reisten der Chef Gerhard Frey sen. sowie Gerhard Frey jun., Bruno Wetzel und Liane Hesselbarth an. Die REP vertraten der Parteivorsitzende Rolf Schlierer und Johann Gärtner, die Wahlgruppe „Pro Köln/„Pro NRW“ die Herren Markus Beisicht und Markus Wiener. Profilierte Einzelpersonen der extremen Rechten, wie Harald Neubauer, Herausgeber und Eigentümer der Zeitschrift „Nation und Europa“ sowie Vorstand der „Gesellschaft für Freie Publizistik“, gaben sich ebenfalls die Ehre. Die ITS-Fraktion indes wurde von Jean-Marie Le Pen, Chef des französischen „Front National“, von Frank Vanhecke, Vorsitzender des belgischen „Vlaams Belang“, und dem Vorsitzenden des neofaschistischen italienischen „Movimento Sociale Fiamma Tricolore“, Luca Romagnoli, vertreten[11]

„Vogt streitet jegliche Beteiligung ab: ‚Ich kann mir nicht erklären, warum mein Name dort auftaucht, ich war an diesem Tag definitiv nicht in Frankreich, ich habe deshalb sofort veranlasst, dass mein Name gelöscht wird’, sagte er (seinerzeit) auf Anfrage von SPIEGEL ONLINE. Mehrere Veranstaltungsteilnehmer äußern sich ganz anders. So erinnert sich der stellvertretende Republikaner-Chef Johann Gärtner: ‚Ich war geschockt, auf Leute wie Udo Voigt und Holger Apfel von der NPD zu treffen. Mit denen wollen wir nichts zu tun haben. Da war ich erfreut, Professor Michael Vogt zu sehen, den kenne ich schon lange.’ Auch Rolf Schlierer, Bundesvorsitzender der Republikaner, sagte SPIEGEL ONLINE, er habe Michael Vogt am 25. September in Straßburg getroffen: ‚Ja, er war da, wir haben sogar miteinander gesprochen.’“[12] Eine Verwechslung scheint ausgeschlossen, „denn die REP-Funktionäre kennen Vogt schon seit geraumer Zeit. Schlierer und Vogt waren in ihrer Studienzeit in den 1970er-Jahren Funktionäre in der Deutschen Burschenschaft.“ [13] Zudem hatte NPD-Sprecher Klaus Beier gegenüber der Frankfurter Rundschau erklärt, dass Vogt unterschrieben habe. [14]

Vogt vergeheimniste noch im Juni 2009: „Ich tauche für ca. eine Stunde auf einer Internetpresseerklärung einer von der ITS veranstalteten Tagung auf. Diese Presseerklärung habe ich nie unterschrieben, mein Name dort war falsch, ein Versehen und wurde sofort, als ich darauf hinwies, gestrichen. Das war alles, ist aber nie zur Kenntnis genommen worden, sondern stets der Umstand betont worden, dass ich diese Presseerklärung unterschrieben hätte, was falsch ist.“[15] Die Fragen, ob Schlierer, Gärtner nun gelogen hätten, er gegen sie juristisch vorgegangen sei, wie er die Streichung innerhalb einer Stunde deichseln konnte, da er ja gar nicht in Frankreich war und kaum wissen konnte, was sich dort in irgendeiner Versammlung abspielte, dass da überhaupt eine Erklärung von irgendwelchen Leuten verfasst wurde, wollte er dem Verfasser dieses Artikels nicht beantworten. Seine Leipziger Studenten nahmen ihm die Ausrede damals sowieso nicht ab, denn sie hatten ihrem Dozenten längst hinterher spioniert und anderen braunen Unrat, der in der Folge besprochen wird, an den Tag gezerrt. Das Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft der Universität Leipzig beschloss aufgrund dessen am 22. November 2007, die Zusammenarbeit mit Vogt zu beenden: Nach Sichtung der Beweislage sei ein solcher Professor „nicht mehr haltbar“.[16] Die ITS-Fraktion, die Einigkeit unter den zerstrittenen deutschen Rechtsextremisten stiften wollte, zerbrach mittlerweile ebenso; allerdings wegen rassistischer Ausfälle.

Straßburg hin, Straßburg her …

… dann sieht man sich eben in der Villa der rechtsradikal stark durchsetzten Burschenschaft „Danubia“ in Münchens vornehmem Stadtteil Bogenhausen zum Vortrag während des Sommersemesters 2009: „Neonazi-Referenten, Antisemitismus, Geschichtsrevisionismus und eine deutliche Nähe zu Protagonisten des rechten Terrors der 1960er Jahre in Südtirol: So präsentiert sich das Programm der Münchner Burschenschaft Danubia.“ [17]

Auf der Rednerliste der vergangenen Jahre stehen neben Alain de Benoist, geistiger Vater der „Neuen Rechen“ in Frankreich, der FPÖ-Politiker Andreas Mölzer, der nach Straßburg geladen hatte, oder auch Horst Mahler. [18] Und der REP-Vorsitzende Rolf Schlierer, der Vogt in Straßburg sah, „gehörte der ‚Burschenschaftlichen Gemeinschaft’ an, einem stramm rechten Kartell um die Münchner Danubia“. [19] „Bundesbruder“ Professor Michael Friedrich Vogt hielt Mitte Februar 2005 in der „Danubia“, der er ebenfalls seit Jahrzehnten angehört, einen Vortrag über seinen Heß-Film.[20] Seine Mitgliedschaft betreffend erklärte der Filmemacher 2009: „Während die deutschen Burschenschaften im 19. Jahrhundert die politischen Vorkämpfer von Demokratie, Freiheitsrechten und Deutscher Einheit waren … gelten sie in der BRD als reaktionär, rechts oder rechtsextrem. Für die Danubia, die in der Deutschen Burschenschaft eine besondere Rolle als intellektuelle Speerspitze spielt, gilt das in besonderer Weise. Dass die Danubia den unterschiedlichsten Menschen aus allen politischen Lagern sowohl eine politische Heimat als auch eine geistige Plattform des Disputs bot und bietet, gilt dann schon als verdächtig. Diese Burschenschaft ist sich seit 1848 ihren Prinzipien treu geblieben (was man von unseren Politikern für ihr politisches Wirken nur in ganz wenigen Ausnahmen behaupten kann) – und insofern bin ich als junger Student gern Burschenschafter bei der Danubia geworden und bis heute geblieben.“ [21]

Apropos intellektuelle Speerspitze: „Besucher wollen in der Villa der Danubia Hitlers ‚Mein Kampf’ und angedeutete Hakenkreuze gesehen haben.“ [22] Betreffs geistige Plattform sollte dies genügen: Anfang 2001 gewährte die Burschenschaft dem aktenkundigen Neonazi Christoph Schulte Unterschlupf: Der hatte mit anderen den Griechen Artemios T. zusammengeschlagen und schwer verletzt. „Dort durfte Schulte angeblich im so genannten Leichenkeller - der verbindungseigenen Ausnüchterungszelle für Alkoholleichen - übernachten. Tags darauf floh er in die Niederlande. Wochen später wurde Schulte geschnappt, in München wird ihm wegen versuchten Mordes der Prozess gemacht.“ [23]

Mitglieder der „Danubia“ bauten aber auch die rechtsradikale Zeitung „Junge Freiheit“ mit auf, waren Redaktionsmitglied der REP-Parteizeitung „Der Republikaner“ oder Redakteur von „Nation & Europa“. [24] Der Altherrenvorsitzende der Burschenschaft, Hans-Ulrich Kopp, 1962 geboren, vormals stellvertretender Chefredakteur der Jungen Freiheit, ist zum Beispiel seit 1983 Mitglied des „Witikobund e.V.“, der zum äußersten rechten Rand der Sudetendeutschen Landsmannschaft zählt, dessen sieben Gründungsmitglieder Karriere in der NSDAP bzw. SS gemacht hatten; darunter Dr. rer. pol. Walter Becher, seit 1931 NSDAP-Mitglied, ehemaliger Ressortleiter des NSDAP-Gauorgans „Die Zeit“. [25]

„Die Danuben sind die Ultras unter den ohnehin häufig konservativen Verbindungen. Die 1848 gegründete Danubia steht am äußersten rechten Rand der mehr als 3000 deutschsprachigen Korporationen. Als erste und bisher einzige bayerische Studentenverbindung bekam sie von CSU-Innenminister Günther Beckstein Anfang September das zweifelhafte Prädikat ‚verfassungsfeindliche Organisation’ - sogar rückwirkend zum 1. Januar 2001“, schrieb der SPIEGEL im Oktober 2001. Der Ukas wurde jedoch wieder rückgängig gemacht. [26]

Küss die Hand, gnädiger Heß

Die Leipziger Studenten entdeckten weitere merkwürdige Betätigungen des Dozenten Vogt. Der hatte nämlich 2004 gemeinsam mit dem heutigen Mitarbeiter der sächsischen NPD-Landtagsfraktion und Mitstreiter im Board der „Stiftung Kontinent Europa“, Dr. Olaf Rose, einen Film über Rudolf Heß produziert, in dem dessen seinerzeitiger Flug nach England als „Friedensmission“ des Dritten Reiches verkauft werden sollte: Hitler hätte einen sofortigen Rückzug der Besatzungstruppen aus Frankreich, Belgien, Holland, Dänemark und Norwegen, Wiedergutmachung der entstandenen Schäden, Wiederherstellung eines souveränen polnischen Staates sowie die allgemeine Abrüstung und Vernichtung der Angriffswaffen im Sinne gehabt. Vogt und Rose stützten sich dabei auf das Buch „The Hitler-Hess Deception“ des dubiosen englischen Autors Martin Allen, dessen vorgeblich historische Publikationen seit Jahren dafür bekannt sind, dass sie maßgeblich auf gefälschten Dokumenten beruhen.

In deutscher Übersetzung erschien Allens Machwerk im Druffel-Verlag, und zwar unter dem Titel der n-tv-Sendung: „Churchills Friedensfalle“. Druffel-Verlag? Der gehört jenem Gert Sudholt, mit dem Professor Vogt seit 2004 ebenfalls im Board der schwedischen „Kontinent Europa Stiftung“ sitzt. Sudholt ist nicht nur Inhaber der Verlagsgesellschaft Berg, zu der Türmer-, Vowinckel- und eben auch Druffel-Verlag gehören - letzter wurde 1952 vom stellvertretenden NSDAP-Reichspressechef Helmut Sündermann, dem Ziehvater Sudholts, gegründet -, sondern war auch von 1988 bis 1990 zweiter Vorsitzender der „Rudolf-Heß-Gesellschaft“.[27] Sudholt, der 1992 wegen Leugnung des Holocaust zu einer Haftstrafe von sechs Monaten und 1999 zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten verurteilt worden war, amtiert zudem als stellvertretender Vorsitzender der „Gesellschaft für freie Publizistik“ (GfP). Diese, 1960 von ehemaligen Angehörigen der NSDAP und der SS gegründet, ist nach Einschätzung des Bundesamtes für Verfassungsschutz die größte rechtsextremistische Kulturvereinigung in Deutschland und steht der NPD nahe.[28] 1973 übernahm Sudholt den Vorsitz, seit 2005 ist NPD-Mann und Straßburg-Besucher Andreas Molau Vorsitzender. Vorstandstätigkeiten hatte seit 1991 auch Vogts Koautor, Dr. Olaf Rose, inne. Das muss man sich nicht alles merken: Es genügt, folgendes Gleichnis zu kennen: Vorstand der schwedischen „Kontinent Europa Stiftung“ = „Gesellschaft für freie Publizistik“. Die Themen der Gesellschaft sollte man allerdings kennen: „Infragestellung der Vergasung von Millionen von Juden“, Bestreiten oder Relativieren der Kriegsschuld Deutschlands, die „Ausländerfrage“, die „Meinungsfreiheit für nationale Publizistik“.[29] Darüber referieren dort wohlbekannte Gäste wie Günter Deckert, Pierre Krebs, Andreas Mölzer; genau: derjenige, der nach Straßburg eingeladen hatte. Die „Erich-Hutten-Medaille“ verleiht die Truppe auch: SS-Mann und Kriegsverbrecher Erich Priebke erhielt sie.

„Dass sich da so mancher Gedanken macht (ob der Personalien), ist doch verständlich, oder etwa nicht“, wurde Vogt gefragt: „Ich habe die ‚Geheimakte Heß’ bzw. die zwei n-tv-Kurzfassungen mit Olaf Rose 2004 gedreht. Da war er weder Vorstand der ‚Gesellschaft für freie Publizistik’ noch ‚Parlamentarischer Berater’ der sächsischen NPD-Landtagsfraktion, was er 2007 wurde. Eigentlich müsste das an sich schon reichen, da man mir ja wohl keine präkognitiven Fähigkeiten abverlangen kann, etwas zu wissen, was selbst Olaf Rose 2004 nicht wusste und erst gut zwei Jahre später eintrat. Das Einfordern eines ‚Sich-Gedanken-machen’ ist also alles andere als redlich, da niemand von mir erwarten kann, dass ich 2004 hätte wissen können, was 2007 eintreten würde.“ [30]

„Beim Internet-Auktionator ‚ebay’ wird das Hess-Video unter das legendenbedürftige Volk gebracht; vor allem aber ist es inzwischen dort angekommen, wo es immer schon hingehörte: beim ‚Deutschen Buchdienst’ des DVU-Häuptlings (und Straßburg-Besuchers) Gerhard Frey wird es als ‚wahrlich sensationelle Dokumentation’ feilgeboten. In der ‚National-Zeitung’ vom 24. September 2004 ließ Frey mit einem viertelseitigen Artikel (‚Wie Rudolf Heß den Frieden retten wollte’) für das braune Erbauungsvideo werben.“ [31]

Ein anderer Vogt-Rose-Film „Death by hanging“ über den Nürnberger Prozess gegen die NS-Hauptkriegsverbrecher war Mittelpunkt einer rechtsextremen Großveranstaltung, die am 8. Oktober 2006 im Münchener Hotel Eden-Wolff stattfand. Dort wurde, veranstaltet vom „kulturpolitischen Arbeitskreis München“ und „Münchner Bürgerverein e. V.“, an dessen Veranstaltungen und Mitgliederversammlungen stets bekannte Münchner Alt- und Neonazis, z. B. die „Stille-Hilfe“-Aktivistin und Himmler-Tochter, Gudrun Burwitz, aktiv teilnahmen, ein geschichtsrevisionistisches Programm mit dem Verleger Gerd Sudholt, Danubia-Mitglied Michael Vogt und NPD-Spitzenfunktionär Olaf Rose aufgelegt. Sudholt, der für den Anlass ein Sonderheft „Deutsche Geschichte“ unter dem Titel „Tod durch Erhängen - Die Nürnberger Prozesse 1945/46 - Recht oder Rache“, herausgegeben hatte, sprach das „Vorwort“ zum Film. In dem Schinken wird gegen die „Nürnberger Prozesse“ als „Instrument der Sieger“ gehetzt und beleidigt von der „massiven Verletzung europäischer Rechtsprinzipien und Verfahrenstricks“ schwadroniert. Sudholt nennt im Sonderheft die Prozesse gegen die nationalsozialistische Führung „Schauprozesse“, hetzt, es sei „Rechnung der Alliierten“ gewesen, dass mit den Verfahren das „deutsche Volk politisch am Boden gehalten, wirtschaftlich erpresst und ihm das geistige Rückgrat gebrochen“ werde. „Die Schatten von Nürnberg werden erst dann beseitigt sein, wenn die Reste alliierter Geschichtsschreibung getilgt und freie Forschung möglich ist“. Sudholt will daher einen „Sturm deutscher Selbstbefreiung“ entwickeln, denn „in Deutschland hingegen, einem Land ohne tatsächliche Souveränität und unter dem Damoklesschwert der noch immer bestehenden Feindstaatenklauseln, ist eine Normalisierung der Verhältnisse wohl erst möglich, wenn auch dem volksverhetzenden Treiben etablierter Umerzieher und umerzogener Ewiggestriger ein Ende bereitet wird“. [32]

Elsässer vergangenheitwärts: secret.TV

Folgerichtig auch, dass Jürgen Elsässer, Gründer der „Volksinitiative“, als Interviewpartner in secret.TV - „Deutschlands erster Fernsehsender für Grenzwissenschaften, Spirituelles und Hintergrundpolitik“ -, auftaucht. Michael Vogt hatte Ende 2007 dort die „politische Sektion“ übernommen. 2009 hörte er Elsässer 60 lange Minuten ab über „Volksinitiative gegen das Finanzkapital“. [33]

Der Sender ist im Besitz der secret.TV GmbH & Co. KG in 74579 Fichtenau, doch die Domain secret.tv ist auf den bekannten Verschwörungstheoretiker und Esoteriker Jan Udo Holey alias Jan van Helsing angemeldet. Der sieht das Programm als Antwort auf „mangelnde Meinungsfreiheit in Deutschland … bezieht sich dabei möglicherweise auf Beschlagnahme und Verbot seiner holocaustleugnenden Bücher“. [34] Das Bundesamt für Verfassungsschutz schrieb dazu im November 2005 in der Broschüre „Argumentationsmuster im rechtsextremistischen Antisemitismus“ unter Punkt „3.2. Rechtsextremistische Esoterik“: „Einen in mehrfacher Hinsicht beachtenswerten Sonderfall stellt die rechtsextremistische Esoterik dar. Anknüpfend an den esoterischen Theorien häufig immanenten Hang zu verschwörungstheoretischem Denken nutzen zunehmend Rechtsextremisten die Gelegenheit, die an sich unpolitische esoterische Szene mit antisemitischem und revisionistischem Gedankengut zu infiltrieren. Eine Vorreiterfunktion hatte dabei der auch heute noch bekannteste Esoteriker und Rechtsextremist Jan Udo Holey, der unter dem Pseudonym Jan van Helsing veröffentlicht. Sein Anfang der neunziger Jahre in zwei Bänden erschienenes Werk ‘Geheimgesellschaften und ihre Macht im zwanzigsten Jahrhundert’ erreichte eine Auflage von circa 100.000 Exemplaren. Eine stetig steigende Zahl von rechtsextremistisch beeinflussten Büchern überschwemmt seitdem den esoterischen Markt. Die Inhalte gleichen einander häufig bis auf marginale Unterschiede. Zumeist wird eine weltweite Verschwörung der - als jüdischen Ursprungs gekennzeichneten - ‘Illuminaten’ zum Nachteil der Welt und insbesondere Deutschlands propagiert. Diese sei sowohl für beide Weltkriege, als auch für die totale Kontrolle des politischen und gesellschaftlichen Lebens zur Errichtung der „Eine-Welt-Regierung“ verantwortlich. Offenbar ist dabei die Verwendung der ‘Protokolle der Weisen von Zion’ eine unverzichtbare Argumentationsbasis der Autoren, die sie - in unterschiedlichster Form und mit diversen Ursprungsmythen versehen - nahezu durchgängig als Beleg anführen. Selbst die bekannte Tatsache, dass es sich bei den ‘Protokollen’ um Fälschungen handelt, führt nicht zu einem Verzicht auf deren Verwendung zur ‘Beweisführung’. In der rechtsextremistischen Esoterik finden Versatzstücke unterschiedlicher antisemitischer Klischees Anwendung. Neben den bereits erwähnten im weiteren Sinn revisionistischen Behauptungen tauchen immer wieder auch Verweise auf das religiös konnotierte Vorurteil der Juden als ‘Kinder Satans’ auf. Ein Gefahrenpotenzial für die freiheitliche demokratische Grundordnung folgt aus der Tatsache, dass mit der Leserschaft esoterischer Werke eine bislang überwiegend unpolitische, formal häufig höher gebildete Szene mit rechtsextremistischem Gedankengut in Kontakt kommt. Perspektivisch könnte dies zur Entstehung eines Meinungsklimas führen, in dem antisemitische Ressentiments teilweise auch über die rechtsextremistische Szene hinaus größere Akzeptanz finden.“ [35]

"Professor" ohne Lehrstuhl

Elsässer und Homilius haben durch die Liaison mit „Professor Michael Friedrich Vogt“ die Brücken zur Linken – Ja, wer oder was ist das? - hinter sich abgerissen. Spannend, was die Autoren des Kai Homilius Verlages zum neuen Freund sagen werden, und ob sie sich diesem Weg anschließen werden. Zwei Publizisten haben die Notbremse gezogen: Knut Mellenthin hatte mit Jürgen Elsässer eine Abmachung, in der Reihe COMPACT das Buch „Obama – Hoffnungen & Enttäuschungen“ herauszubringen. „Richtig ist, dass ich … diese Abmachung aufgekündigt habe, als Jürgen Elsässer versuchte, die Reihe als Sprachrohr seiner „Volksinitiative" darzustellen und dies mit unqualifizierten Angriffen gegen zwei linke Tageszeitungen verband, für die ich seit Jahren arbeite, junge Welt und Neues Deutschland.“ [36]

Auch der Schweizer Historiker und Friedensforscher Daniele Ganser ließ das mit ihm gemachte Interview zu den NATO Geheimarmeen von der Homepage des secret.TV entfernen. „Man hat leider kaum je die Zeit zu recherchieren, wer der Journalist ist, der das Interview macht“, bedauert Ganser, der auch ein Weiterverbreitungsverbot des Interviews als DVD über den Schild Verlag erwirkte. Ganser, der in seinen wissenschaftlichen Vorträgen, Interviews und Büchern Toleranz und Respekt zwischen den Religionsgruppen fordert, distanziert sich klar von jeglichem Extremismus, der die Gesellschaft spalte und daher schwäche: „Radikale von rechts und links, von der NSDAP bis zur RAF, haben in der Deutschen Geschichte zum bedingungslosen Kampf gegen ihre Gegner aufgerufen. Die NSDAP richtete ihren Hass gegen die Juden, die RAF gegen die Polizei, heute werden oft die Muslime verunglimpft. Dem möchte ich mit meiner Friedensforschung entgegentreten.“ [37]

Eines muss noch gesagt werden: Elsässers Feigheit besteht darin, seine Volksinitiative weiterhin als eine linke zu camouflieren. Spaltet er wieder, wie zu Beginn der 90er Jahre, als er mithalf, das ideologische Furunkel Antideutsche hochzupäppeln? Um auf das eingangs eingeflochtene Zitat zurückzukommen: Lieber Lenin, möge der geneigte Leser, der interessierte Publizist, der politisch Interessierte, der Betroffene sich lieber selbst ein Urteil bilden: Cui bono?

Quod erat demonstrandum.

* Michael Vogt war an der Universität Honorarprofessor und somit lediglich Mitarbeiter am Lehrstuhl Öffentlichkeitsarbeit/PR. Lehrstuhlinhaber ist Prof. Dr. Günter Bentele.
Herr Prof. Bentele weist darauf hin, dass "ein Lehrstuhl eine planmäßige Stelle eines C4 (heute: W3) Hochschullehrers mit personeller und finanzieller Ausstattung zur Wahrnehmung bestimmter Aufgaben in Forschung und Lehre ist. Eine Honorarprofessur dagegen ist eine Art besserer Lehrauftrag.



Quellen

[1] „Unbedachte Fehlentscheidung“; http://www.america21.de/nachrichten/inhalt/2007/nov/homilius-verlag/
[2] Programmheft Herbst/Winter 2009 des Kai Homilius Verlages; http://www.kai-homilius-verlag.de/katalog/pdf/katalog200902_web.pdf
[3] Homepage Schild Verlag; http://shop.schildverlag.de/home.htm
[4] http://juergenelsaesser.wordpress.com/2009/06/09/compact-monatspublikation-aus-der-volksinitiative/
[5] http://juergenelsaesser.wordpress.com/compact-die-buchreihe/
[6] Kontinent Europa Stiftelsen; http://web.archive.org/web/20041117063349/http:/www.kontinent-europa-stiftelsen.org/styrelse_sv.htm
[7] Rechte Schweden-Stiftung unter deutscher Führung; http://www.redok.de/content/view/750/40/
[8] Dalsbro, Poohl: Svensk ekobrottsling bakom högerextrem stiftelse; http://expo.se/www/download/Expo_2-07_Kontinent_Europa.pdf
[9] “Kontinent Europa Stiftung”; Versammlung mit Hindernissen; http://npd-blog.info/2008/08/13/2029/
[10] Honorarprofessor unter Rechtsextremismus-Verdacht;
http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,516859,00.html
[11] Rechtsaußen-Gipfel in Straßburg; http://www.redok.de/content/view/826/36/
[12] siehe 10
[13] Rechter Professor vor die Tür gesetzt; http://www.redok.de/content/view/904/36/
[14] http://dokmz.wordpress.com/2007/11/14/uni-leipzig-honorarprofessor-unter-rechtsextremismus-verdacht/
[15] Umstrittene Persönlichkeiten: Im Gespräch mit Prof. Dr. Michael Vogt; http://spreegurke.twoday.net/stories/5808838/
[16] siehe 13
[17] Burschenschaft Danubia lädt Antisemiten und Geschichtsrevisionisten ein;
http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=1575:burs . Das Motto der Danubia auf der Homepage der Burschenschaft: „Danubia, Du sollst leben, mit Deinem weiß-grün-rot. Dir hab’ ich mich ergeben, vom Leben bis zum Tod. Und sollt’ es einer wagen, trotz Wetter, Sturm und Schlag. Der braucht nicht lang’ zu fragen wieviels’ geschlagen hat. FREI IN REDE – KÜHN IN TAT ! “
[18] Referentenliste Danubia; http://www.danubia-muenchen.de/archiv.php
[19] „Ehre, Freiheit, Vaterland“; http://wissen.spiegel.de/wissen/dokument/dokument.html?id=20424044&top=SPIEGEL
[20] Heß-Filmemacher pausiert als Professor; http://www.redok.de/content/view/880/36/
[21] siehe 15
[22] siehe 19
[23] siehe 19
[24] Radikalisierungsgrade von Burschenschaften; http://www.antifa-freiburg.de/spip.php?page=antifa&id_article=193&design=3
[25] Witikobund e.V.; http://de.wikipedia.org/wiki/Witikobund
[26] siehe 19
[27] Rechtsextremer Verleger in Schlüsselpositionen; http://www.redok.de/content/view/978/36/
[28] Verfassungsschutzbericht 2006; http://www.verfassungsschutz.de/download/de/publikationen/verfassungsschutzbericht/ vsbericht_2006/vsbericht_2006.pdf
[29] Gesellschaft für freie Publizistik; http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Gesellschaft_für_Freie_Publizistik&printable=yes#cite_note-0
[30] siehe 15
[31] Braunes Merchandising; http://www.heise.de/tp/r4/artikel/18/18429/1.html
[32] Geschichtsrevisionistische Veranstaltung in Münchner Hotel für Sonntag 8. Oktober 2006 geplant; http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&task=view&id=562&Itemid=154
[33] Volksinitiative gegen das Finanzkapital; http://www.secret.tv/artikel5027095/Volksinitiative_gegen_das_Finanzkapital
[34] Secret-TV; http://esowatch.com/index.php?title=Secret-TV. Jan van Helsing erklärt in seiner Selbstdarstellung bei der Internet-Community "Xing": "Ich biete ... die Möglichkeit, über meinen Internet-Fernsehsender (www.secret.tv) dies zu veröffentlichen." (Hervorhebung Red.) Quelle: http://www.xing.com/profile/JanUdo_Holey. An anderer Stelle bei "Xing" schreibt die NRW Community Rheinland, die von sich selbst behauptet, mit secret.TV zu kooperieren: "Jan Udo Holey (Autoren-Name: Jan van Helsing) ist der Gründer von secret.TV". Quelle: http://www.xing.com/net/nrwcommunityrheinland/das-matrix-system-freie-wissenschaft-grenzwissenschaften-hinterg rundpolitik-67954/secret-tv-aktuell-von-jan-van-helsing-grenzwissenschaft-hintergrundpolitik-spiritualitat-6450862/
[35] Bundesamt für Verfassungsschutz, Argumentationsmuster im rechtsextremistischen Antisemitismus, Aktuelle Entwicklungen;
http://www.verfassungsschutz.de/download/SHOW/broschuere_0511_2_antisemitismus.pdf
[36] persönliche Mitteilung von Knut Mellenthin
[37] persönliche Mitteilung von Daniele Ganser
 

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