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Der Räuberbaron

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Michail Chodorkowski und der Westen - 

Von MATTHIAS RUDE, 13. Februar 2015 - 

Michail Chodorkowski Im Jahr 1992 erschien in Russland das Buch Der Mann mit dem Rubel. Der Titel kam nicht von ungefähr: Der Mann mit dem Gewehr war ein berühmter sowjetischer Film von 1938 über Lenin; die Verfasser der daran angelehnten Schrift verkündeten nun: „Wir haben lange genug nach Lenin gelebt! Unser Kompass ist der Profit, erzielt unter strenger Einhaltung der Gesetze. Unser Idol ist Seine Finanzielle Hoheit, das Kapital, denn das Kapital und nur das Kapital führt zu Reichtum als Normalzustand. Schluss mit dem Leben in der Utopie, Bahn frei für das Geschäft, das reich macht.“(1) Reich ist Michail Chodorkowski, einer der beiden Autoren des Buches, geworden – mit der Einhaltung der Gesetze nahm er es dabei allerdings nicht so genau. Nach einem Jahrzehnt in Haft kehrt er nun zurück auf die Bühne der russischen Politik – mit Präsidentschaftsambitionen. Als pro-westliche Alternative zu Putin wird er gestützt von europäischen und US-amerikanischen Eliten, denen er sich angedient hat.

Gesetz des Dschungels

In der Sowjetunion gehörte Chodorkowski zu jenen Kadern des Parteinachwuchses, die schnell begriffen, wie man die Phase der beginnenden Privatisierung zum eigenen Vorteil nutzen konnte. 1987 übernahm er, mit 24 Jahren, die Leitung eines Komsomol-Unternehmens – Komsomol hieß die Jugendorganisation der KPdSU –, das unter anderem mit dem Import von Computern sein Geld machte. Gewinn pro Rechner: 3000 Prozent.(2) Parallel begann er, eine Privatbank aufzubauen – bevor überhaupt ein Gesetz erlassen wurde, das dies erlaubte. „Hier herrschte in den Übergangszeiten nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion das Gesetz des Dschungels. Keiner wusste genau, welche Vorschriften noch galten – ich nutzte das aus“, erzählte der Milliardär 2002 und bezeichnete sich als „Räuberbaron“.(3) Chodorkowskis Verteidiger rechtfertigte die Gesetzesverstöße seines Mandanten, nachdem dieser 2003 wegen Steuerhinterziehung angeklagt worden war, mit den Worten: „Ich wage zu behaupten, dass die Erstanhäufung von Kapital auf der ganzen Welt und zu allen Zeiten mit Gesetzesverstößen verbunden war und ist.“ Das Gesetz sei eben „eine Bremse für den Fortschritt“.(4) Als die Bank Menatep im Zuge der Rubel-Krise 1998 pleite ging, ließ Chodorkowski Kreditgeber, Anleger und Aktionäre leer ausgehen – nicht ohne sich vorher die Aktiva gesichert zu haben.(5) „Die Krise von ’98 war ,die Krise Chodorkowski‘, sie war von ihm provoziert und brachte ihm fabelhafte Dividenden ein“, schrieb zehn Jahre später ein russischer Journalist.(6)

Die Macht der Medien erkannte Chodorkowski spätestens bei den Präsidentschaftswahlen 1996, als er sich mit anderen Oligarchen zusammentat, um den prognostizierten Wahlsieg des kommunistischen Kandidaten Gennadij Sjuganow zu verhindern. Der Zeitpunkt, an dem damalige Großunternehmer beschlossen, von da an Jelzin zu unterstützen, sei das Weltwirtschaftsforum in Davos gewesen; Chodorkowski berichtet von einem Gespräch zwischen dem Oligarchen Boris Beresowski und George Soros – jenem US-Milliardär, der mit seinem Geld nicht wenig zum Ende der Sowjetunion und zu den „bunten“ Revolutionen beigetragen hat und der bis heute pro-westliche Kräfte in Osteuropa finanziert.(7) 140 Millionen US-Dollar sollen die Oligarchen in die Wahlkampagne Jelzins gepumpt haben, 46 Mal mehr als erlaubt.(8) Sjuganow wurde mit einer beispiellosen Schmutzkampagne überzogen. „Etliche Millionen-Dollar-Investitionen und die Maschinerie von endlosen Manipulationen der öffentlichen Meinung“, so beschreibt Chodorkowski später das Vorgehen und gibt zu: „Zweifellos war das ein autoritäres Szenario.“ Doch der Zweck heilige die Mittel.(9) Das weitere Geschehen fasst der russische Journalist Waleri Panjuschkin folgendermaßen zusammen: „Jelzin wurde Präsident. Michail Chodorkowski erhielt auf der Pfandauktion den Zuschlag für die Firma Jukos. Alle anderen Finanzexperten, die Jelzin unterstützten, bekamen auch etwas ab.“(10) Weit unter Wert konnte Chodorkowski so den Ölkonzern erwerben und zum reichsten Mann Russlands aufsteigen.

Gegen Ende des 20. Jahrhunderts hatten der Oligarch und sein Firmenimperium in Russland wie auch im Westen einen schmutzigen, geradezu mörderischen Ruf.(11) Der in Deutschland wirkende ukrainische Journalist Viktor Timtschenko spricht von Sprengsätzen und Maschinengewehrsalven gegen Menschen, die „keine Fehde mit den Killern persönlich, sondern die mit Menatep, mit Jukos, mit Chodorkowskis Reich Ärger hatten“.(12) Trotzdem wurde, wie eine britische Zeitung vor zehn Jahren bemerkte, ausgerechnet jener Oligarch, der „eine Spur von betrogenen westlichen Investoren und verdächtigen Todesfällen“ hinterlassen habe, auf einmal zum „Liebling der amerikanischen politischen Elite“.(13) Wie kam es dazu?

Zirkel der Macht

Vom Elitarismus ist Chodorkowskis Denken durchdrungen. In seinem im Gefängnis verfassten „politischen Bekenntnis“ Mein Weg schreibt er: „Eine Führungsrolle können zehn bis fünfzehn, vielleicht auch zwanzig Prozent einer Bevölkerung übernehmen.“ Jeder Fortschritt sei „das Ergebnis bewusster Anstrengungen einer verantwortungsvollen Elite, ihres ordnenden und erzieherisch wirkenden Einflusses auf die Gesellschaft.“(14) Sobald es ihm möglich war, erkaufte er sich nicht nur positive Schlagzeilen in der (West-)Presse, sondern auch den Eintritt zu elitären Zirkeln der Macht.

Kasten Zunächst engagierte Jukos Dutzende von westlichen Managern, damit sie den Konzern repräsentieren und ihre Beziehungen für ihn spielen ließen, darunter politische Schwergewichte wie den ehemaligen britischen Außenminister Lord David Owen. 2002 wurde zudem die weltweit bekannte Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PWC) damit beauftragt, Unternehmensbilanzen nach Vorgaben von strengen US-amerikanischen Standards zu veröffentlichen. Russland und der Westen staunten nicht schlecht. Als russische Behörden PWC später verklagten – wegen „Beihilfe zur Steuerhinterziehung“ –, zog das Unternehmen seine Prüfberichte, die bis heute den Mythos um die „Transparenz“ bei Jukos nähren, für die Jahre 1996 bis 2004 allerdings wieder zurück.(15)

Als 2001 ein von Chodorkowski gewünschtes Treffen mit Condoleezza Rice, der Sicherheitsberaterin des damaligen US-Präsidenten George W. Bush, zunächst abgelehnt wurde, wurde mit Geld nachgeholfen. Allein die Bibliothek des Kongresses erhielt eine Spende von einer Million Dollar, eine halbe Million ging an den US Think Tank Carnegie Endowment for International Peace, 100.000 Dollar ans „National Book Festival“ – ein Lieblingsprojekt der Präsidenten-Gattin Laura Bush. Die Investitionen zahlten sich aus: „To Mikhail Khodorkovsky with best wishes. George Bush, Laura Bush“ – so signierte das Präsidentenpaar ein Foto, auf dem der Milliardär mit beiden posiert.(16) Der Ölmagnat hat also, wie die New York Times feststellt, „mächtig viel ausgegeben, um den inneren Kreis des Capitol-Hügels zu umwerben.“(17) Genauer: 50 Millionen US-Dollar jährlich zwischen 2001 und 2003.(18)

Auf diese Weise gelang es ihm, Berater der Carlyle Group zu werden, ein mit Prominenten gespicktes Risiko-Kapital-Unternehmen im Umfeld des Weißen Hauses, als der er beispielsweise auf George Bush senior, den ehemaligen Außenminister James Baker und den britischen Ex-Premier John Major traf(19), außerdem auf Frank Carlucci, der als ehemaliger US-Verteidigungsminister und CIA-Vizedirektor enge Beziehungen zu Dick Cheney pflegte. Als Vorstandsmitglied der International Crisis Group besprach Chodorkowski sich mit Militäranalytikern und Geheimdienstlern sowie mit der Elite der Geostrategen und „Demokratieförderer“ weltweit, unter anderem mit Zbigniew Brzezinski und George Soros.(20) In Deutschland wurde der inzwischen verstorbene ehemalige FDP-Vorsitzende und Wirtschaftsminister Otto Graf Lambsdorff engagiert, PR für den Milliardär zu machen. Dieser wurde Zeit seines Lebens nicht müde, das Verfahren gegen Chodorkowski zu diskreditieren – als „Schauprozess“.(21) Dass der Europarat mit Sabine Leutheusser-Schnarrenberger ausgerechnet eine Partei-Freundin Lambsdorffs zur Berichterstatterin im Chodorkowski-Fall gemacht hatte, zeuge nicht gerade von Fingerspitzengefühl, meint der deutsche Richter Wolfgang Hirth. In einem Artikel in den Mitteilungen des Hamburgischen Richtervereins weist er darauf hin, dass Chodorkowski vor seiner Inhaftierung im Westen bestens vernetzt war, und urteilt: „Die öffentliche Empörung über die Chodorkowski-Verfahren und die ungerechtfertigte Stilisierung von Chodorkowski zum Menschenrechtshelden sind durch eine Vielzahl von Interessen beeinflusst.“(22)

Am 25. Oktober 2003 stürmten Männer der Spezialeinheit Alfa auf dem Flughafen von Nowosibirsk den Privatjet des Ölmagnaten: „Geheimdienst! Hände hoch! Dokumentenkontrolle!“ Chodorkowski soll nur gesagt haben: „Gut, gehen wir.“ Die Verhaftung kam nicht überraschend: Bereits am 19. Juni war Alexej Pitschugin, der Sicherheitschef des Konzerns, wegen mehrfachen Mordverdachts in Untersuchungshaft gekommen, am 3. Juli war ihm der Jukos-Aktionär Platon Lebedew gefolgt, dem ebenfalls Verwicklung in ein Kapitalverbrechen sowie Privatisierungsbetrug vorgeworfen wurde.(23)

Im Fokus der Staatsanwaltschaft befand Chodorkowski sich schon seit den 1990er Jahren. Es ist aber wahrscheinlich, dass seine Geschäfte mit dem Westen den Zeitpunkt seiner Verhaftung mit bestimmt haben. Denn im Frühjahr 2003 stand der Verkauf großer Teile des Jukos-Imperiums an US-amerikanische Öl-Multis kurz bevor. Bestandteil der Verhandlungen war auch der Bau eines eigenen Pipeline-Netzes, mit dem in Russland das staatliche Monopol gebrochen werden sollte, um Öl am russischen Fiskus vorbei auf den Weltmarkt lenken zu können.(24) „Chodorkowski war der Mann, der Amerika Zutritt zum Rohstoffparadies Russland versprach“, so Der Spiegel.(25) Indem ihm nun der Prozess gemacht wurde, habe der Kreml sich der Kontrolle durch Oligarchen entzogen und die Weichen für eine unabhängige makroökonomische Politik gestellt, vermutet Timtschenko.(26)

Für diese Vermutung spricht auch, dass, nachdem Chodorkowski und Lebedew in Straßburg auf eine Entschädigung von 38 Milliarden Dollar geklagt hatten, der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ihnen Mitte November diesen Jahres immerhin 1,9 Milliarden Dollar tatsächlich zusprach. Die Kläger warfen Russland eine „versteckte Verstaatlichung“ des Konzerns vor, der nach 2003 zerschlagen und zu großen Teilen vom staatlichen Mineralölunternehmen Rosneft aufgekauft worden war. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig und Russland hat angekündigt, es anzufechten.(27) 2011 hatte das Gericht eine Klage Chodorkowskis noch abgewiesen und die Verurteilung als „nicht politisch motiviert“ eingestuft.(28)

„Russischer Soros“

In politischer Hinsicht bezeichnet Chodorkowski sich selbst mit dem Oxymoron „Liberal-Etatist“. Vor 2003 finanzierte er in erster Linie die beiden liberalen Parteien Jabloko und die „Union der Rechten Kräfte“ SPS. Außerdem korrumpierte er Abgeordnete verschiedenster Fraktionen. Irina Jassina, Programmdirektorin der 2001 gegründeten Chodorkowski-Stiftung Offenes Russland, verteidigte ihren Freund und Arbeitgeber 2005 in einem Interview wenig überzeugend mit den Worten: „Es gab auch Abgeordneten-Listen. Aber ich möchte betonen: Die Papiere stammen aus dem Jahr 2002. Wir lebten damals in einem anderen Land. Vor drei Jahren war es real, sich die Aufgabe zu stellen, Abgeordnete aufzukaufen.“(29)

Für Offenes Russland warb der Milliardär illustres Personal an: Henry Kissinger, Gerald Ford, Lord Jacob Rothschild. Die Stiftung, die offiziell der „Förderung der russischen Zivilgesellschaft“ dienen sollte, stellte für Chodorkowski das wohl wichtigste Instrument zur Erlangung politischer Macht dar.

In einem internen Protokoll aus dem Jahr 2002, das später publik wurde, werden als Ziele der Stiftung die „Anpassung der Bevölkerung an das neue wirtschaftliche Umfeld“ unter Zuhilfenahme von „informationsaggressiven Methoden“ sowie „das Schaffen eines positiven Informationsumfeldes um Offenes Russland und ihre Führer“ genannt. Chodorkowski wird als „geistiger Anführer der russischen Jugend“ bezeichnet. Weiterhin schildert das Papier Strategien der Irreführung und der Machterlangung. So ist davon die Rede, „eine überzeugende ,Nebelwand‘ zu schaffen und so die wahren politischen Ambitionen von Offenes Russland und ihrer Führer zu verschleiern. Die wichtigsten Kernaussagen des Programms: Russische Unternehmer haben ihre soziale Verantwortung gegenüber den Menschen erkannt und möchten den Mitbürgern helfen, eine Ausbildung zu bekommen, gute Arbeit zu finden, viel in Russland und für Russland zu verdienen.“ Eine Strategie nennt sich „russischer Soros“; sie hat zwei Phasen: Zunächst solle in der russischen Bevölkerung das Bild Chodorkowskis als „Wohltäter“ gefestigt werden, aber noch nicht als Politiker; nach diesem „Branding“ begänne Chodorkowski dann, auch politische Ideen zu verbreiten. „Wenn diese Ideen nicht von den ,Oligarchen‘ kommen werden, sondern von dem ,russischen Soros‘, so werden sie für die Bevölkerung legitimer aussehen“, heißt es im Protokoll. Aus dem Vermerk, dass schon Kinder mit zwölf Jahren, „deren Weltanschauung noch im Entstehen begriffen ist“, als Teil der Zielgruppe von Offenes Russland gelten, wird klar, dass das Projekt nicht nur die Präsidentschaftswahlen 2004 im Auge hatte.(30) Das System, das es anstrebe, sei, so Timtschenko, „ein strammer Kapitalismus ohne Auswüchse einer (lästigen) Zivilgesellschaft“, in dem der Staat „vor allem dazu da ist, oligarchische Reichtümer zu schützen“.(31)

Präsidentschaftsambitionen

Kurz vor Weihnachten 2013 wurde Chodorkowski überraschend begnadigt und freigelassen. Interessanterweise flog er danach direkt nach Berlin, wo ihn Hans-Dietrich Genscher persönlich am Flughafen empfing. Wie sich herausstellte, hatte der frühere deutsche Außenminister sich „auf Bitte der Anwälte Chodorkowskis“ – und mit Rückendeckung des Kanzleramtes – „über Geheimkanäle zwischen Deutschland und Russland, die noch existieren“, zweieinhalb Jahre lang um die Freilassung des Oligarchen bemüht und dabei auch zweimal Putin persönlich getroffen. Der Spiegel feierte das Ereignis als einen „Triumph der deutschen Geheimdiplomatie“.(32) Gleich am ersten Tag nach seiner Freilassung vermeldete die Presse: „Menschenrechtler haben Chodorkowski bereits eine führende Rolle beim Aufbau der Zivilgesellschaft in Russland angeboten.“(33)

Am 9. März 2014 besuchte er die Ukraine, erklärte sich mit der vom Westen finanzierten und protegierten(34) Euromaidan-Bewegung solidarisch und kritisierte die „russische Invasion auf der Krim“.(35) Im September schließlich kündigte er seine Rückkehr in die russische Politik sowie die Wiedereröffnung der Stiftung Offenes Russland an. „Chodorkowski hat eine proeuropäische Oppositionsbewegung gestartet“, meldete Die Zeit und sprach von „Ambitionen auf das Präsidentenamt“ bei dem Milliardär.(36) Ein kritischer Kommentar auf der Website des Springer-Blattes Die Welt warf ihm vor, er stilisiere sich schon wieder zum „Führer Russlands“ – dessen Patriotismus sich „von imperialistischen Träumen nicht lösen“ könne.(37)

Im Jahr 2006 schrieb der Journalist Waleri Panjuschkin in seinem Buch über Aufstieg und Fall des russischen Ölmilliardärs: „Sollte Chodorkowski im Jahr 2003 tatsächlich den Plan gehabt haben, die Gesellschaftsstruktur in Russland zu verändern, so ist dieser Plan auf der ganzen Linie gescheitert.“(38) Sollte man inzwischen hinzufügen: Vorerst?


 

# Dieser Text erschien zuerst in der Printausgabe 1/2015 von Hintergrund. Zu bestellen gibt es den gedruckten Hintergrund hier.

Anmerkungen


(1)    Michail Chodorkowski mit Natalia Geworkjan: Mein Weg. Ein politisches Bekenntnis. Aus dem Russischen von Steffen Beilich, München 2012, S. 232.
 (2)    Waleri Panjuschkin: Michail Chodorkowski. Vom JUKOS-Chefsessel ins sibirische Arbeitslager. Aufstieg und Fall des russischen Ölmilliardärs. Aus dem Russischen von Vera Baumgärtner, München 2006, S. 55.
 (3)    Erich Follath: Wer ist Michail Chodorkowski?, in: Michail Chodorkowski: Briefe aus dem Gefängnis. Mit einem Essay von Erich Follath. Aus dem Russischen von Birgit Veit und Ganna-Maria Braungardt, München 2011, S. 23-58, S. 31f.
 (4)     Waleri Panjuschkin: Michail Chodorkowski (Anm. 2), S. 239.
 (5)    Später wurden die geschädigten Anleger mit Jukos-Aktien ausgezahlt. Vgl. Katja Tichomirowa: Reicher als Rockefeller, Berliner Zeitung, 21.6.2002 – http://www.berliner-zeitung.de/archiv/reicher-als-rockefeller,10810590,10005728.html –.
 (6)    „Кризис 98-го был «дефолтом Ходорковского», дефолтом, спровоцированным им и принесшим ему баснословные дивиденды.“ – Александр Третьяченко: Личный дефолт Ходорковского, Век, 25.11.2008 – http://wek.ru/lichnyj-defolt-xodorkovskogo –.
 (7)    Vgl. Matthias Rude: „Russland sagt ja zum Faschismus“. Wie „Starinvestor“ George Soros Einfluss auf die Ukraine nimmt, Hintergrund 3/2014, S. 24-27.
 (8)    Viktor Timtschenko: Chodorkowskij. Legenden, Mythen und andere Wahrheiten, München 2012, S. 202.
 (9)    Ebd., S. 237.
 (10)    Waleri Panjuschkin (Anm. 2), S. 81.
 (11)    „Yukos once had a distinctly dirty, even murderous reputation“. – Anne Applebaum: This man is now the people's billionaire. The Telegraph, 13.6.2004 – http://www.telegraph.co.uk/comment/personal-view/3607189/This-man-is-now-the-peoples-billionaire.html –.
 (12)    Viktor Timtschenko: Chodorkowskij (Anm. 8), S. 22.
 (13)    „As Khodorkovsky got richer and richer, he left a longer and longer trail of defrauded Western investors, and the odd dead body, in his wake“; „A man who had been virtually a pariah a scant few years before was suddenly the darling of the American political elite.“ – The roublemaker. The Sunday Telegraph, 25.7.2004 – http://www.telegraph.co.uk/comment/personal-view/3608862/The-roublemaker.html –.
 (14)    Michail Chodorkowski mit Natalia Geworkjan: Mein Weg (Anm. 1), S. 532.
 (15)    Viktor Timtschenko: Chodorkowskij (Anm. 8), S. 242f.
 (16)    Ebd., 244f.
 (17)    „Mr. Khodorkovsky spent heavily in Washington to court the Capitol's inner circle.“ – Timothy L. O᾽Brien: How Russian Oil Tycoon Courted Friends in U.S., New York Times, 5.11.2003 – http://www.nytimes.com/2003/11/05/world/how-russian-oil-tycoon-courted-friends-in-us.html –.
 (18)    Kai Ehlers: Entschieden ist nichts, Der Freitag, 3.6.2005 – https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/entschieden-ist-nichts –.
 (19)    Gernot Erler: Der Fall Chodorkowskij – Zur Tomographie eines politischen Konflikts, in: Gabriele Gorzka, Peter W. Schulze (Hg.): Wohin steuert Russland unter Putin? Der autoritäre Weg in die Demokratie, Frankfurt/New York 2004, S. 301-325, S. 305.
 (20)    Viktor Timtschenko: Chodorkowskij (Anm. 8), S. 289f.
 (21)    Lambsdorff kritisiert Russlandpolitik, Handelsblatt, 1.6.2005 – http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/handelsblatt-interview-lambsdorff-kritisiert-russlandpolitik/2508802.html –.
 (22)    Wolfgang Hirth: Chodorkowski und der Westen, in: Mitteilungen des Hamburgischen Richtervereins 2/2011, S. 13-22, S. 22. – Der Text ist unter http://www.richterverein.de/mhr/mhr112/m11209.htm auch online einsehbar.
 (23)     Gernot Erler: Der Fall Chodorkowskij (Anm. 19), S. 301f.
 (24)    Der Fall Chodorkowski oder Russlands neue Rolle im aktualisierten „Great game“, 9.1.2006 – http://russland.ru/chodorkowski/morenews.php?iditem=52 –.
 (25)    Walter Mayr: Triumph der Doppelmoral, Der Spiegel, 10.11.2003 – http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-29136670.html –.
 (26)    Viktor Timtschenko: Chodorkowskij (Anm. 8), S. 286.
 (27)    Gericht spricht Yukos-Eignern 1,9 Milliarden Dollar zu, Bild, 15.11.2014 – http://www.bild.de/politik/ausland/michail-chodorkowski/russland-yukos-urteil-37049688.bild.html –.
 (28)    European Court of Human Rights: Case of Khodorkovskiy v. Russia (Application no. 5829/04). Judgement, Strasbourg, 31.5.2011 – http://hudoc.echr.coe.int/sites/eng/pages/search.aspx#{%22dmdocnumber%22:[%22885884%22],%22itemid%22:[%22001-104983%22]} –.
 (29)    Viktor Timtschenko: Chodorkowskij (Anm. 8), S. 197.
 (30)    Unter http://stringer-news.com/Publication.mhtml?PubID=4632&Part=37 findet sich das Protokoll in russischer Sprache. Die Übersetzung ist hier zitiert nach: Viktor Timtschenko: Chodorkowskij (Anm. 8), S. 272ff.
 (31)    Ebd., S. 228.
 (32)    Benjamin Bidder: Chodorkowskis Freilassung: „Triumph der deutschen Geheimdiplomatie“, Interview mit Alexander Rahr, Der Spiegel, 21.12.2013 – http://www.spiegel.de/politik/ausland/chodorkowski-freilassung-triumph-der-geheimdiplomatie-a-940462.html –.
 (33)    Z.B.: Chodorkowski erwartet seine Familie in Berlin, Die Welt, 21.12.2013 – http://www.welt.de/politik/ausland/article123194531/Chodorkowski-erwartet-seine-Familie-in-Berlin.html –.    
 (34)    Vgl. Matthias Rude: Die gekaufte Revolution. Einflussnahme von Geheimdiensten, NGOs und Stiftungen, in: Ronald Thoden, Sabine Schiffer (Hg.): Ukraine im Visier. Russlands Nachbar als Zielscheibe geostrategischer Interessen, Frankfurt am Main 2014, S. 108-120.
 (35)    Michail Chodorkowski: Meine Mitgefangenen. Aus dem Russischen übersetzt von Vlada Philipp und Anselm Bühling, Berlin 2014, S. 105.
 (36)    Chodorkowski gründet Protestbündnis gegen Putin, Die Zeit, 21.9.2014 – http://www.zeit.de/politik/ausland/2014-09/russland-chodorkowski-protestbuendnis –.
 (37)    Filipp Piatov: Chodorkowski stilisiert sich zum Führer Russlands, 30.10.2014 – http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133778766/Chodorkowski-stilisiert-sich-zum-Fuehrer-Russlands.html –.
 (38)    Waleri Panjuschkin: Michail Chodorkowski (Anm. 2), S. 234.

 

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