Bayerns Innenminister geht von geplantem Anschlag aus – Afghane war nicht ausreisepflichtig
München unter Schock: Ein 24-jähriger Afghane ist mit einem Auto in eine Menschenmenge gerast. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann geht von einer geplanten Tat aus. Angaben zum Aufenthaltsstatus und der polizeilichen Vorgeschichte des Mannes muss er korrigieren.
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Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) geht davon aus, dass der Anschlag mit einem Auto in München geplant war. „Man muss wohl von einem vorsätzlichen Mord ausgehen“, sagte Herrmann am Freitagmorgen im Deutschlandfunk. Die Ermittler prüfen, ob die Amokfahrt gezielt einen Tag vor dem Beginn der Münchner Sicherheitskonferenz verübt wurde. Auch ein möglicher Bezug zu einem Prozess in Stuttgart wird untersucht. Dort steht ein Afghane wegen der tödlichen Messerattacke in Mannheim vor Gericht.
Bayerns Innenminister geht von geplantem Anschlag aus – Afghane war nicht ausreisepflichtig
