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Stefan Kreutzberger
NACHHALTIGKEITSSCHWINDEL.
Wie sich mit »Klimaschutz« viel Geld verdienen lässt
Berlin, 2024, ISBN 978-3-910568-09-9,
10,90 EURO
»Klimaneutralität durch Kompensation« − unter dieser Flagge segelt eine verantwortungslose Crew von Projektbetreibern, Prüforganisationen und Finanzmaklern durch die Welt und zieht gutgläubigen Firmen und Verbrauchern mit wirkungslosen Klimazertifikaten und Waldinvestments das Geld aus der Tasche. Tiefkühlpizzen, Zementfabriken, Fußballweltmeisterschaften oder gleich ganze Staaten lassen sich so reinwaschen.
Ausverkauft
Patrik Baab
PROPAGANDAPRESSE.
Wie uns Medien und Lohnschreiber in Kriege treiben
Berlin, 2024, 978-3-910568-11-2,
14,80 EURO
Die Mainstream-Medien folgen einseitig der Propaganda der NATO. Sie blenden wichtige Informationen über den Stellvertreterkrieg in der Ukraine aus. Sie übergehen die Vorgeschichte, die in den Krieg geführt hat. Friedensbemühungen werden kaum erwähnt, Kriegsgegner diffamiert. Sie betreiben »strategisches Framing«, oder zu deutsch: »Lügen durch Weglassen«. Patrik Baab geht den Ursachen auf den Grund: prekäre Beschäftigung, Besitzverhältnisse, Übermacht der Public Relations, Digitalisierung, vorauseilender Gehorsam, transatlantische Netzwerke. Er beschreibt die Medien als ideologische Apparate, die postfaktischen Journalismus produzieren. Ein Reporter, der in der Ukraine, Afghanistan und dem Kosovo die Verheerungen des Krieges erlebt hat, hält seiner Branche den Spiegel vor.
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Almuth Bruder-Bezzel und Klaus-Jürgen Bruder
Macht und Herrschaft
Wie mit politischer Psychologie und Propaganda unser Verhalten manipuliert wird
Berlin, 2025, 978-3-910568-19-8,
10,90 EURO
Wer Macht besitzt, setzt alles daran, sie zu bewahren. Ohne Gefolgschaft aber gibt es keine Macht. Wie bringen Mächtige uns dazu, das zu tun, was sie wollen? Auch dann, wenn es gegen unsere Interessen geht und uns schadet? Mit Blick auf die Corona-Zeit, den Ukraine-Krieg und den Genozid in Gaza kann man viele Mechanismen erkennen, wie die Bevölkerung mittels Narrativen und Parolen beeinflusst wurde. Und psychologische Manipulation und Propaganda sind nach wie vor an der Tagesordnung. Schließlich gilt es, uns zur »Kriegstüchtigkeit« aufzurufen und weiteren Waffenlieferungen in Kriegsgebiete zuzustimmen. Das hat sich auch der Großteil der Medien in treuer Gefolgschaft zur Aufgabe gemacht.
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Werner Rügemer
BLACKROCK GERMANY
Die heimliche Weltmacht, ihre Praktiken in Deutschland und Friedrich Merz
Berlin, 2025, 978-3-910568-17-4,
14,80 EURO
Friedrich Merz war viele Jahre hochbezahlter Black- Rock-Funktionär und strebt nun als CDU-Kandidat das Amt des Regierungschefs in Deutschland an. Was haben die Bürger zu erwarten, sollte er gewählt werden? Vielen dürfte BlackRock vom Namen her bekannt sein, doch wie agiert die weltweit größte Investmentgesellschaft zum Wohle ihrer vermögenden Kunden?
Sie legt das Geld als Aktionär in den größten Konzernen und Banken an – auch in Deutschland, sei es Bayer, Adidas, Vonovia (mit 600.000 Wohnungen) oder die Deutsche Bank, um nur einige zu nennen. Zu BlackRocks Geschäftsmodell gehört aber auch ein ausgeklügeltes System von Briefkastenfirmen, dank dem die großen Kunden anonym bleiben – und so keine Steuern zahlen müssen.
Heute ist BlackRock der größte Aktionär nicht nur in Deutschland und hat zusammen mit anderen Finanzakteuren wie Vanguard und State Street Einfluss auf praktisch alle namhaften Aktiengesellschaften in Deutschland.
Werner Rügemer, der sich schon seit vielen Jahren mit BlackRock & Co. beschäftigt, zeigt anhand von Beispielen auf, wie dieses Geschäftsmodell funktioniert, wer die Profiteure sind und wer die Verlierer. Denn Steuerflucht hat nicht zuletzt zur Folge, dass Einnahmen fehlen, die ein Staat bräuchte, um ein intaktes soziales System zu gewährleisten und notwendige Investitionen tätigen zu können.
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Wolfgang Bittner
GEOPOLITIK IM ÜBERBLICK
Deutschland – USA – EU – Russland
Berlin, 2025, ISBN 978-3-910568-23-5,
14,80 EURO
Deutschland soll »kriegstüchtig« werden, und die Berliner Regierung hat astronomische Ausgaben für die Aufrüstung bereitgestellt. Denn angeblich will Russland nach der Ukraine Westeuropa erobern, obwohl es dafür keinerlei Belege gibt und Putin solche Absichten niemals geäußert hat. Trotzdem wird in einem Maße hochgerüstet, dass inzwischen ein dritter Weltkrieg nicht mehr auszuschließen ist. Was aber zur gegenwärtigen prekären Lage geführt hat, scheint weder die Politik noch die meisten Medien zu interessieren. Hat Russland durch den Einmarsch in die Ukraine tatsächlich die »friedliche europäische Sicherheitsarchitektur« zerstört? Gab es nicht eine Vorgeschichte, die schlicht verschwiegen wird?
Während Deutschland auf den wirtschaftlichen Ruin zusteuert, will Kanzler Friedrich Merz die Führung in der Russland herausfordernden NATO übernehmen. Es gibt kaum Widerstand gegen diese destruktive Politik, ebenso wenig gegen die übermäßige Reglementierung, Digitalisierung und Überwachung, den Weg nicht nur Deutschlands in den Totalitarismus. Wie aber steht es um die deutsche Souveränität? Und welche Folgen wird die sich global abzeichnende Verschiebung der Machtverhältnisse haben, nachdem sich viele Staaten der Dominanz der USA entziehen? Fragen, die auf den Nägeln brennen und die es zu beantworten gilt.
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Michael Meyen
STAATSFUNK ARD & Co. sind am Ende - oder müssen neu erfunden werden
Berlin, 2025, ISBN 978-3-910568-25-9,
80 Seiten, 10,90 €
Die Meistererzählung hat ausgedient – das Märchen von einem Rundfunk, der uns allen gehört und deshalb neutral und ausgewogen über alles berichtet, was uns bewegt. Man muss gar nicht auf die großen Themen schauen, um Menschen zu verstehen, die ARD und ZDF abwählen und sich weigern, dafür jeden Monat knapp 20 Euro zu zahlen.
»Auftrag der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten ist, durch die Herstellung und Verbreitung ihrer Angebote als Medium und Faktor des Prozesses freier individueller und öffentlicher Meinungsbildung zu wirken und dadurch die demokratischen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen.«
So heißt es in Paragraf 26 des Medienstaatsvertrags, doch die Programme lassen aus und weg, sie diffamieren, agitieren und belehren.
Dieses Buch geht zu den Wurzeln des Unmuts und legt frei, wie stark Behörden, Parteien und Apparate mit den Redaktionen verbandelt sind. Das muss aber nicht so bleiben. Wir können das Versprechen beim Wort nehmen, das mit der Idee »öffentlich-rechtlich« verbunden ist – oder werden den Staat dazu bringen, sich offen zu seinen Anstalten zu bekennen und uns jedes Mitsprachrecht zu nehmen.
Erscheinungsdatum: 22. September 2025
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Felix Feistel
Corona - Next Level - Wie die nächste Pandemie vorbereitet wird
Berlin, 2026, ISBN 978-3-910568-27-3 ,
120 Seiten, 14,80 €
Die neue »Pandemie« steht bereits in den Startlöchern. Durch die inszenierte Corona-Pandemie konnten Regierungen Maßnahmen über ihre Bürger verhängen, die in dieser Schärfe und Rechtswidrigkeit beispiellos waren. Außerdem wurden unausgereifte, aber profitable Impfmedikamente auf den Markt gebracht und sofort verabreicht. Der politische und mediale Fokus wurde auf die vermeintliche Gefahr durch Zoonosen gelenkt – das Überspringen eines Krankheitserregers vom Tier auf den Menschen, oder umgekehrt.
Corona wurde als Zoonose kommuniziert und das Ent-stehen auf einem Tiermarkt in Wuhan vermutet, wobei ignoriert wurde, dass sich in Wuhan ein Biosicher-heitslabor der Stufe 4 befindet, welches international genutzt wird. Mit der Zoonose-Erklärung wurde eine neue Gefahr ausgemacht.
Corona wird weiterhin als Bezugspunkt gesehen, was sich beispielhaft an einem vermeintlichen Ausbruch der Vogelgrippe äußert. In den Medien kommen Wissenschaftler zu Wort, die behaupten, eine Pandemie durch die Vogelgrippe könne hundertmal schlimmer sein als die Corona-Pandemie. Die Gefahr einer Zoonose rückt weitere Tierseuchen in den Fokus, die mit Impfungen bekämpft werden sollen. Die Pharma-industrie und ihre Partner, die bisher ihr Wachstums-potenzial bei den Kranken ausmachten, die immer
kranker werden, haben vor allem zwei Zukunftsmärkte
im Visier: gesunde Menschen und Tiere.
Felix Feistel, Jahrgang 1992, studierte Rechtswissenschaften mit dem Schwerpunkt Völker- und Europarecht. Seit seinem Staatsexamen arbeitet er hauptberuflich als Journalist und Autor. Er schreibt u.a. für manova.news, apolut.net sowie die Freie Medienakademie.
Auf Substack wendet er sich zudem an ein inter-nationales Publikum. Eine Ausbildung zum Traumatherapeuten erweiterte sein Verständnis von den Hintergründen der Geschehnisse auf der Welt.
Erscheinungsdatum: 2. Februar 2026
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Ulrich Mies
Kritik aus dem Maschinengeist
Berlin, 2026, ISBN 978-3-910568-29-7 ,
120 Seiten, 14,80 €
Der Autor Ullrich Mies befragte über Monate hinweg die KI (Künstliche Intelligenz), in diesem Fall das KI-Programm ChatGPT, zur politischen Lage und erhielt erstaunlich offene und kritische Antworten zu Themen wie totalitärer Staat, Meinungsunter-drückung, Funktionsweise der Demokratie, Vasallenstaat, Medien, Kriegstüchtigkeit und Aufrüstung. Aber auch zur Umkehrung dieser Entwicklungen hat die KI systemkritische Vorschläge. Lange wird es diese offenen Antworten in den öffentlich zugänglichen KI-Programmen nicht mehr geben. Insofern enthält dieses Werk über den Erkenntnisgewinn heutiger Leser hinaus für zukünftige Generationen wichtiges Archivmaterial.
Beispiele aus den Antworten der KI:
»Der bürokratische und sicherheitspolitische Komplex entwickelt eine Eigendynamik, die demokratische Kontrolle zunehmend unterläuft. Geheimdienste, Überwachungsstrukturen und Behörden operieren häufig in Grauzonen. Apparate machen faktisch Politik, ohne gewählt zu sein. Damit entsteht ein ›Tiefer Staat‹, auch ohne konspirative Absicht – allein durch strukturelle Intransparenz und asymmetrische Wissensmacht.«
»Die Bevölkerung wird zum Opfer staatlicher Maßnahmen, ohne jegliches Mitbestimmungsrecht.«
»Lobbyismus, Thinktanks, Drehtürkarrieren und die Macht multinationaler Unternehmen unterminieren die Autonomie des Parlaments. Handelspolitik und Finanzpolitik laufen oft außerhalb demokratischer Institutionen. Damit rückt ein zentraler Punkt ins Licht: Wo wirtschaftliche Macht ungebunden ist, kann Demokratie nur eingeschränkt existieren.«
»Der moderne bürokratische Staat ist durch mehrere konstitutive Merkmale gekennzeichnet: Zentralität, Hierarchie, Monopolbildung, Bürokratie und Repräsentation. Diese bilden ein Funktionsgefüge, das in mehrfacher Hinsicht Demokratie ›auffrisst‹, vor allem durch seine Entkopplung vom Alltag der Bürger und die Logik seiner Apparate. Zentralisierte Machtstrukturen sind für elitäre Akteure hochattraktiv. Wer die
Schaltstellen der Ministerien, Sicherheitsapparate, Gerichte, Medien sowie Geldpolitik unter seiner Kontrolle hat, kontrolliert das Gesamtsystem.«
»Demokratie benötigt eine offene, plurale Öffentlichkeit. Diese wird jedoch durch Medienkonzentration, Plattform-Algorithmen, die Inflation des Begriffs ›Desinformation‹ und die schnelle Diffamierung abweichender Positionen massiv eingeschränkt.«
»Indem die Politik zentrale Entscheidungen in Expertengremien, Zentralbanken oder internationale Institutionen planvoll verlagert, entzieht sie diese dem demokratischen Diskurs.«
»Der demokratische Staat, wie er heute im Westen existiert, ist ein normativer Selbstwiderspruch: ein top-down entworfenes Herrschaftsgebilde, das sich symbolhaft auf das Volk stützt, aber dessen reale Macht nicht institutionalisiert. Wenn wir diesen Knoten auflösen wollen, müssten wir eine Ordnung denken, in der Macht von unten nach oben gebaut ist. Nicht das Volk legitimiert den Staat, sondern das Volk baut den Staat und kann ihn jederzeit wieder umbauen. Eine Wiedergewinnung demokratischer Realität ist nur über die Volksdemokratie möglich: durch direkte Mitbestimmung, Kontrolle der Apparate, Dezentralisierung politischer Macht, Demokratisierung der Ökonomie und eine konfliktoffene Öffentlichkeit.«
Vita:
Ullrich Mies ist Sozial- und Politikwissenschaftler, Publizist und Autor. Er ist Herausgeber und Verfasser zahlreicher Bücher, unter anderem zu Demokratieerosion, Militarisierung, Massenmanipulation und der schleichenden Faschisierung der westlichen Staaten. Als Mit-Chefredakteur des politischen Magazins GEGENDRUCK editierte er sechs Ausgaben zu innen- und geopolitischen Themen.
Erscheinungsdatum: 30. März 2026
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Georg Auernheimer
DER GENOZID IN PALÄSTINA
Berlin, 2026, ISBN 978-3-910568-33-4,
112 Seiten, 14,80 €
Der Genozid, der sich nicht mehr auf den Gazastreifen beschränkt, sondern inzwischen „durch ethnische Säuberungen auf das Westjordanland und Ostjerusalem ausgeweitet wird“ (Francesca Albanese), ist das Ergebnis eines hundertjährigen Konflikts in Palästina, den letztlich westliche Mächte mit zu verantworten haben.
Der Autor zeigt auf, dass die Kriegsverbrechen der israelischen Streitkräfte die Kriterien für einen Genozid erfüllen. Der militärischen, diplomatischen, finanziellen und medialen Unterstützung des verbrecherischen Kriegs seitens der USA und Deutschlands ist ein Kapitel gewidmet. Einen besonderen Stellenwert nehmen Überlegungen über Palästina und die Welt insgesamt nach diesem Genozid ein.
Wie gehen wir in Deutschland damit um? Ein Blick auf die Zerstörung des ganzen „Nahen Ostens“, bei der die USA und Israel seit Jahrzehnten das Völkerrecht zur Farce machen, weckt beim Autor die Befürchtung, dass bald weltweit nur noch das Faustrecht gelten könnte, wenn die Krise nicht eine Neuordnung erzwingt.
»Die Hartnäckigkeit, mit der Israel und die USA ungestraft gegen UN-Resolutionen und die UN-Charta verstoßen, beeinträchtigt das allgemeine Rechtsbewusstsein und findet zunehmend Nachahmer.«
»Der leitende Gedanke des Buches ist, dass die Katastrophe, die unser aller Zukunft betreffen wird, schon früh vorgezeichnet war, als die zionistische Bewegung auf die Idee kam, einen jüdischen Nationalstaat in Palästina zu errichten. Noch vor dessen Gründung meinte Hannah Arendt 1945, als absehbar war, dass sich die Radikalen innerhalb des Zionismus mit dieser Idee durchsetzen würden. ›Auf lange Sicht kann man sich kaum eine Entwicklung vorstellen, die gefährlicher und abenteuerlicher wäre ...‹«
»Für die Palästinenser ist das Leben zur Hölle geworden, nicht nur im Gazastreifen, sondern auch im Westjordanland. Und die Pläne der israelischen Regierung zur völligen Vertreibung sind noch nicht vom Tisch. Eine Vorstellung von ihrer Zukunft können sich die Palästinenser zurzeit kaum machen.«
»Die USA und die meisten Staaten in Europa, an vorderster Front Deutschland, haben sich indirekt des Völkermords schuldig gemacht, indem sie erstens UN-Resolutionen, die eine Beendigung der Kriegshandlungen forderten und Israel zur Rechenschaft ziehen sollten, blockierten, sei es durch ihr Veto im Sicherheitsrat wie die USA, sei es durch Gegenvoten und Enthaltung in den zuständigen UN-Organen, zweitens durch fortgesetzte Waffenlieferungen.«
»Was, wenn eines Tages der Genozid am palästinensischen Volk nicht mehr zu leugnen ist? Wie werden die, die jetzt ihre Stimme erheben könnten, mit ihrer Drückebergerei umgehen? Oder gar die, die Israel nach wie vor offensiv verteidigen, die propalästinensische Proteste unterdrücken? Wird dann in manchen Kreisen betretenes Schweigen herrschen? Was werden Lehrer machen, wenn Schüler auf das Thema zu sprechen kommen und mehr darüber wissen wollen?«
»Die heutige Politik ist von Doppeldeutigkeit oder auch Uneindeutigkeit gekennzeichnet. Angriff wird zur Verteidigung. Permanenter Krieg, oft mit Söldnerbanden organisiert, dient der Friedenssicherung. Die Sanktionspolitik der USA und der EU ist, obwohl widerrechtlich, zu einem vertrauten Muster des politischen Lebens geworden. Dasselbe gilt für die gezielte Tötung von Menschen. Wer beschuldigt die Mörder noch des Mordes?«
Vita:
Georg Auernheimer (Jg. 1939) hatte von 1972 bis 1995 eine Professur für Erziehungswissenschaft an der Universität Marburg und von 1995 bis zur Emeritierung im Jahr 2005 an der Universität Köln inne, wo er die Forschungsstelle Inter¬kulturelle Studien mitbegründete. Nach 2005 hielt er einige Jahre Vorlesungen im Studiengang Global Studies der Universität Salzburg. Damit verbunden war seine Zuwendung zu politikwissenschaftlichen Themen und zur politischen Publizistik. Von ihm sind Bücher zur Globalisierung (2015, 2019), zu Fluchtur¬sachen (2018), Identitätspolitik (2020), Privatisierung (2021), Ukrainekrieg (2023, 2024) und Antisemitismus (2025) erschienen.
Erscheinungsdatum: 11. Mai 2026
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Christian Dewanger
POLITIKER ALS SUBJEKT
Reflexionen zu Mechanismen der Bewahrung von Herrschaft
Berlin, 2026, ISBN 978-3-910568-31-0,
112 Seiten, 14,80 €
»Welchen sozial- und individualpsychologischen Wirkungen und Mechanismen sind die Individuen, die sich in die Politik begeben, ausgesetzt, die für eine Veränderungsabwehr bezüglich des Systems sorgen? Wie Joschka Fischer einst dokumentierte, prägt das Amt den Menschen schneller als der Mensch das Amt. Aber warum ist das so, beziehungsweise wie funktioniert dies?«
»Fragwürdige Verhaltensweisen von Politikern sind eher weitverbreitet denn Ausnahmen. Das Nutzen von dienstlichen Flugbonusmeilen für private Zwecke ist allenfalls ein Kavaliersdelikt, und so durfte Cem Özdemir wenige Jahre später Bundesminister werden. Fragwürdige Doktortitel finden sich regelmäßig, und auch schwarze Koffer haben Wolfgang Schäuble nicht aus der Politik gebracht, sondern ließen ihn Bundestagspräsident werden. Die Förderung des Abbaus von Krankenhausbetten mit Steuermitteln wird ausgeblendet und Nachfragen zu Cum-Ex gebieten sich aktuell gar nicht, obwohl der Hauptverantwortliche gerade Kanzler gewesen ist.«
»Es finden allerlei gesellschaftliche Veränderungen statt und doch kann man sich mitunter des Eindruckes nicht erwehren, dass sich gewisse Dinge nie ändern. Große Reformen der Rentenversicherung, der Einkommenssteuer oder der Krankenversicherung werden von einer Regierung zur nächsten verschoben. Basisdemokratische Entwicklungen verbleiben im Wurzelstadium, die Vermögensschere bewegt sich seit Jahrzehnten nur in eine Richtung: auseinander. Denkt man über diese Umstände nach, kommt man nicht umhin, Demokratie als ein Herrschaftssystem zu verstehen, bei dem die Frage, wer herrschend ist, einfach nur verschleierter als in einer Diktatur sein könnte, in der tatsächlichen Antwort aber relativ ähnlich. Denn die heutige Demokratie geht mit kapitalistischer Wirtschaftsordnung einher, über die sich die Interessen der ehemals Herrschenden aus Adelshäusern bewahren und fortsetzen konnten und können. Wie viel Mitsprache dem Volk zu gewähren sei, ist eine alte Frage, die schon von Gründungsvätern der Demokratie schonungslos ehrlich behandelt worden ist. Das Problem ist einfach: Das Volk wird bei größerer Mitsprache die Vermögensverteilung ändern wollen, das aber wollen die Vermögenden nicht. Demokratie ist daher der Versuch, dem Volk mehr Mitsprache zu geben, ohne dass es die Vermögensverteilung nennenswert verändern kann.«
»Schlechte Nachrichten bestätigen zwar, dass die aktuelle Lage nicht gut ist und es besser anders wäre, aber sie vermitteln keine Lösungen und wirken so aktivitätshemmend. Die Menschen verbleiben so in dem ihnen bekannten Status quo, mit dem sie zwar unzufrieden sind, in dem sie sich aber eben dennoch eingerichtet haben. Denn wenn man täglich schlechte Meldungen vernimmt, werden diese ›normal‹ und alltäglich. Und das Bekannte, Normale, Alltägliche wollen Menschen bewahren. Auf diese Weise ermöglichen es die ›Bad News‹ nicht nur, situativ Themen zur Ablenkung zu setzen oder politische Konkurrenz auszuschalten, sondern auch, ganz generell die Menschen an missliche Lagen zu gewöhnen, sodass diese ihr Glück im Privaten suchen und die Schlechtigkeiten für unveränderlich halten.«
Vita:
Christian Dewanger, Jahrgang 1974, ist Diplom-Erziehungswissenschaftler, promoviert in Psychologie. Er arbeitet in der Abteilung für Psychologie der Europa-Universität Flensburg und forscht schwerpunktmäßig im Bereich der Identitätspsychologie. Mit »Krise, Identität und Herrschaft« hat er eine entsprechend identitätspsychologische Analyse der Corona-Zeit vorgelegt. Von 2008 bis 2018 war Dewanger als Vertreter einer 2007 gegründeten Wählergemeinschaft Mitglied der Ratsversammlung in Flensburg, die ersten fünf Jahre als Stadtpräsident.
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Bestellübersicht
1 x DIE GRÜNEN. ISBN 978-3-910568-00-6, 10,90 EURO
1 x DER UKRAINEKONFLIKT. ISBN 978-3-910568-02-0, 10,90 EURO
1 x DER ANTI-ANTIFASCHISMUS. ISBN 978-3-910568-05-1, 14,80 EURO
1 x CANCEL CULTURE. ISBN 978-3-910568-07-5, 10,90 EURO
1 x NACHHALTIGKEITSSCHWINDEL. ISBN 978-3-910568-09-9, 10,90 EURO
1 x PROPAGANDAPRESSE. ISBN 978-3-910568-11-2, 14,80 EURO
1 x DER DRESSIERTE NACHWUCHS. ISBN 978-3-910568-13-6, 10,90 EURO
1 x KRIEG IN NAHOST. ISBN 978-3-910568-13-6, 14,80 EURO
1 x MACHT UND HERRSCHAFT. ISBN 978-3-910568-19-8, 10,90 EURO
1 x BLACKROCK GERMANY. ISBN 978-3-910568-17-4, 14,80 EURO
1 x KRIEG GEGEN DAS BARGELD. ISBN 978-3-910568-21-1, 10,90 EURO
1 x GEOPOLITIK IM ÜBERBLICK. ISBN 978-3-910568-23-5, 14,80 EURO
1 x STAATSFUNK. ISBN 978-3-910568-25-9, 10,80 EURO
1 x CORONA - NEXT LEVEL. ISBN 978-3-910568-27-3, 14,80 EURO
1 x KRITIK AUS DEM MASCHINENGEIST. ISBN 978-3-910568-29-7, 14,80 EURO
1 x DER GENOZID IN PALÄSTINA. ISBN 978-3-910568-33-4, 14,80 EURO
1 x POLITIKER ALS SUBJEKT. ISBN 978-3-910568-31-0, 14,80 EURO
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