Overton-Magazin zu Aiwanger

„Die Vorverurteilung quillt aus allen Textstellen“

1693379073

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger steht im Mittelpunkt einer Affäre, die die Süddeutsche Zeitung ins Rollen gebracht hat. Der Medienjournalist Timo Rieg kritisiert die Berichterstattung scharf. Marcus Klöckner hat mit ihm gesprochen.

Die Frage nach der Relevanz dieser Skandalisierung war natürlich das erste, worüber ich gestolpert bin, als ich den Text im SZ-Newsletter am Freitagabend empfohlen bekam. Denn im ersten, kürzeren Online-Text wird die Relevanz erst gen Ende hin davon abgeleitet, dass Hubert Aiwanger wohl schon immer ein ganz Rechter gewesen ist. Im langen Print-Text argumentieren die Autoren hingegen eher, er sei schon immer gegen „die da oben“ gewesen und riefe „zum Umsturz eines Systems“ auf. Relevanz für den Vorwurf des Rechtsextremismus und Antisemitismus hingegen sucht man vergeblich.

„Die Vorverurteilung quillt aus allen Textstellen“

Abo oder Einzelheft hier bestellen

Seit Juli 2023 erscheint das Nachrichtenmagazin Hintergrund nach dreijähriger Pause wieder als Print-Ausgabe. Und zwar alle zwei Monate.

Hintergrund abonnieren

Timo Riegs ausführlicher Beitrag auf seiner Website SpiegelKritik:

Der Hintergrund-Newsletter

Wir informieren künftig einmal in der Woche über neue Beiträge.

Wir senden keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Newsletter

Wir senden keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Drucken

Drucken

Teilen

Voriger Artikel Nachdenkseiten zum Cum-Ex-Skandal Cum-Ex-Skandal: „Es kann zweifelsfrei bewiesen werden, dass Bundeskanzler Olaf Scholz vor dem Untersuchungsausschuss gelogen hat“
Nächster Artikel Multipolar zur Energiewende Energiepolitische Narrative: Schutz des Klimas oder Schutz der Monopole?