amerika21 zur regionalen Kooperation

Eine gemeinsame Währung für Lateinamerika

In Lateinamerika gibt es schon länger Pläne, sich von der globalen Dominanz des US-Dollars zu lösen. Nun werden die Pläne zur Einführung einer Währung für den binationalen Handel aktualisiert. Im Zentrum der neuen Überlegungen stehen zwei Figuren der politischen Linken Lateinamerikas.

Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler Andrés Arauz, eine Führungspersönlichkeit der Linken, der im Jahr 2021 fast die Präsidentschaftswahlen in Ecuador gewonnen hätte, veröffentlichte einen Plan für eine “neue regionale Finanzarchitektur”, die Lateinamerika vereinen und die Hegemonie des US-Dollars und die von Washington dominierten Institutionen wie den Internationalen Währungsfonds (IWF) herausfordern soll.

Im Mittelpunkt seines Plans steht die Schaffung einer neuen regionalen Währung für internationale Transaktionen unter Umgehung des US-Dollars. Der Rahmen basiert auf einem Vorschlag des brasilianischen Präsidenten Lula da Silva, der vor den Wahlen im Oktober versprochen hatte, “dass wir eine Währung in Lateinamerika schaffen werden, um uns vom US-Dollar zu befreien”.

https://amerika21.de/analyse/261975/gemeinsame-waehrung-fuer-lateinamerika

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