Eine traumatisierte Gesellschaft
Experten gehen davon aus, dass die Gesellschaft an den Folgen einer kollektiven Traumatisierung leidet, die der zweite Weltkrieg verursacht hat. Das zeige sich im Umgang mit aktuellen Krisen ebenso wie in der zunehmenden Polarisierung der Gesellschaft. Doch es gibt auch Auswege.
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Die deutsche Traumastiftung beschreibt den Begriff Trauma als „ein belastendes Ereignis oder eine Situation, die von der betreffenden Person nicht bewältigt und verarbeitet“ werden kann und die „oft Resultat von Gewalteinwirkung – sowohl physischer wie psychischer Natur“ ist. Zunehmend gehen Traumaforscher auch von einem Entwicklungstrauma aus, das seinen Ursprung in der frühen Kindheit hat.
