EU-nahe NGO möchte „Klima-Desinformation“ durch Algorithmen zensieren lassen
Ein Papier der NGO EU-Disinfolab fordert, „Klima-Desinformation“ als „systemisches Risiko“ einzustufen. Für Plattformen werden bei gesetzmäßigen Äußerungen, die vermeintlich Desinformation darstellen würden, auch „algorithmische Herabstufungen“ gefordert.
Dass der Digital Services Act einen möglichen Eingriff in den freien Meinungsaustausch bietet, zeigt ein Paper des EU-Disinfolab. Die NGO mit Sitz in Brüssel, die regelmäßig EU-Kommissionsmitglieder berät und Projektförderungen im sechsstelligen Bereich erhält, erstellte im Juni 2025 ein 76-seitiges Papier mit dem Titel „Harmful Environmental Agendas & Tactics“, kurz: HEAT. Unterstützt wurde die Veröffentlichung vom European Media and Information Fund, der von der Calouste Gulbenkian Foundation verwaltet wird und dessen Hauptsponsor Google ist.
EU-nahe NGO möchte „Klima-Desinformation“ durch Algorithmen zensieren lassen