Wenn Merz Reformen wie Schröder will, muss auch er die Kanzlerschaft riskieren – und die CDU
In diesen Zeiten tiefer Umbrüche richtet sich der Blick auf Gerhard Schröder, den letzten Reformer im Kanzleramt. Sein Wirken zeigt: Opferbereitschaft ist der Schlüssel. Ein Kommentar.
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Wenn Deutschland eine Maschine wäre, würden die Warnleuchten blinken, Fehlermeldungen Bildschirme füllen, manchmal heulte eine Sirene. Im Hintergrund rosten die Rohre, ab und an reißt ein Fließband, aber vor allem verfallen die Werkbänke, verwaisen Fabriken, das Licht wird gedimmt. Nur die Rost-Rohr-Beauftragten werden mehr. Wer ehrlich ist, weiß das. Aber es sind eben nicht alle ehrlich.
Wenn Merz Reformen wie Schröder will, muss auch er die Kanzlerschaft riskieren – und die CDU
