Multipolar zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk

Das ZDF und die Unparteilichkeit

1715884029

Die ersten Diskussionsrunden im ZDF vor der Europawahl fanden ohne das Bündnis Sahra Wagenknecht statt. Paul Schreyer meint, der Sender breche damit seine Verpflichtung, eine freie Meinungsbildung zu gewährleisten.

Abo oder Einzelheft hier bestellen

Seit Juli 2023 erscheint das Nachrichtenmagazin Hintergrund nach dreijähriger Pause wieder als Print-Ausgabe. Und zwar alle zwei Monate.

Hintergrund abonnieren

Bislang, so heißt es unter der Hand aus dem ZDF, sei auch stets klar gewesen, dass alle bereits im Parlament vertretenen Parteien mit ihren Vertretern in entsprechenden Wahlsendungen auftauchen. Dazu gebe es zwar kein schriftliches Regularium, es sei aber eine akzeptierte Gepflogenheit.
Kritiker wenden ein, Wagenknecht sei ohnehin oft genug im Fernsehen zu sehen, die Aufregung wäre daher verfehlt. Doch darum geht es nicht. Ein gebührenfinanziertes Medium muss einheitliche Standards im Umgang mit allen Parteien und Abgeordneten beachten – ansonsten lässt sich eine Gebührenfinanzierung durch alle Bürger kaum rechtfertigen.

https://multipolar-magazin.de/artikel/das-zdf-und-die-unparteilichkeit

Newsletter

Wir senden keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Der Hintergrund-Newsletter

Wir informieren künftig einmal in der Woche über neue Beiträge.

Wir senden keinen Spam! Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.

Drucken

Drucken

Teilen

Voriger Artikel Overton Magazin zu Protesten in Georgien Scheinheilige Aufregung über das georgische „Russen- oder Agenten-Gesetz“
Nächster Artikel Nachdenkseiten zum Attentat in der Slowakei Attentat auf Robert Fico – bitte keine Täter-Opfer-Umkehr