Freitag zur Wahl in Italien

Das eigentliche Drama in Italien ist die zersplitterte Linke

Bei den Wahlen am Sonntag in Italien wird ein Rechtsrutsch erwartet. Erstmals könnte eine Postfaschistin zur Ministerpräsidentin gewählt werden. Auf der linken Seiten sieht es düster aus.

Die gemäßigten bis linken Parteien, die Fünf-Sterne-Bewegung, die liberalen Anhänger Draghis, kleinere Linksgruppierungen und die Grüne Partei haben nicht nur keine Allianz geschaffen, sondern führen eine Mischung aus Trauerspiel und Kaspertheater auf: sich gegenseitig auf die Mütze hauen und Versagen vorwerfen. Es ist niemand in Sicht, der auf dieser Seite die Kräfte bündeln und eine überzeugende Alternative anbieten könnte.

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