Energieabkommen zwischen Türkei und Iran geplant

Die österreichische Tageszeitung OÖNachrichten berichtete am 16. Juli 2007, daß die Türkei und der Iran am Wochenende eine Absichtserklärung über den Transport von iranischem und turkmenischem Erdgas nach Europa zustande gebracht hätten. Es gehe um das Pipeline-Projekt namens Nabucco. Außerdem soll sich die Türkei mit dem Iran darauf geeinigt haben, „daß die türkische Erdölgesellschaft TPAO 20 Milliarden Kubikmeter Erdgas auf dem iranischen South-Pars-Gasfeld fördern darf“.
( http://www.nachrichten.at/drucken/571797?PHPSESSID= )

Die französische Nachrichtenagentur Agence France-Presse (AFP) berichtete unter der Überschrift: ‚Türkei und Iran vereinbaren Erdgaslieferungen nach Europa’: „Derzeit läßt die Türkei für den Eigenbedarf bereits Erdgas aus der nordwestiranischen Stadt Tabris nach Ankara liefern; die Pipeline nahm ihren Betrieb im Dezember 2001 auf, was von den USA als NATO-Verbündetem der Türkei und politischem Erzgegner des Iran kritisch bewertet wurde.“
( http://www.jobware.de/news/4584.html )

Die russische Nachrichtenagentur ria novosti berichtete am 17. Juli 2007 über das Zustandekommen der Absichtserklärung zwischen der Türkei und dem Iran über das Pipeline-Projekt: „Das Zustandekommen der Absichtserklärung hat in Washington, welches Iran international zu isolieren trachtet, Mißfallen ausgelöst. Der Fernsehsender NTV meldete, daß die US-Botschaft in Ankara am Sonntag die türkischen Behörden um Aufklärung gebeten habe. ‚Die USA haben die Türkei wiederholt auf die Unzulässigkeit des Abschlusses von Wirtschaftsverträgen mit Iran hingewiesen’, vermerkte NTV.“
( http://russlandonline.ru/ruwir0010/morenews.php?iditem=14343 )

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