Türkei droht mit Einmarsch in den Irak

Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am 9. Juli 2007:„‚An der nördlichen Staatsgrenze des Irak findet eine Mobilisierung im großen Umfang statt’, sagte Außenminister Hoschijar Sebari am Montag in Bagdad. Er berief sich dabei auf Angaben der Sicherheitskräfte und des Geheimdienstes. Sebari, der selbst Kurde ist, warnte vor einer Verletzung der irakischen Souveränität und verwies auf das irakisch-türkisch-amerikanische Sicherheitskomitee. Dies sei das zuständige Gremium, um alle Problem zwischen den beiden Staaten durch Verhand-lungen zu lösen. (…) Die US-Regierung hat den Nato-Partner aufgefordert, nicht in den Nordirak einzumarschieren. Auch die irakische Führung warnte vor einer Invasion. Der Präsident der autonomen Kurden-Region im Irak, Massud Barsani, hat Widerstand gegen jeden Einmarsch angekündigt.“
( http://de.today.reuters.com/misc/PrinterFriendlyPopup.aspx?type=topNews&story
ID=uri:2007-07-09T133737Z_01_HUM947347_RTRDEOC_0_IRAK-TRKEI-ZF.xml
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Al-Dschasira berichtete, daß der türkische Außenminister Abdullah Gul im Juni gesagt habe, seine Regierung hätte einen Schlachtplan für einen Einmarsch in den Irak fertiggestellt, um dort die PKK zu verfolgen. Das türkische Militär habe lediglich auf grünes Licht gewartet.
( http://english.aljazeera.net/NR/exeres/096EA335-F336-4002-A242-DFDDD0F60CAA.
htm?FRAMELESS=true&NRNODEGUID=%7b096EA335-F336-4002-A242-DFDDD0F60CAA%7d
)

Die Nachrichtenagentur Reuters meldete am 12. Juli 2007: „Die USA gehen nach Einschätzung der Türkei nicht konsequent genug gegen die kurdischen Rebellen im Nordirak vor. Weder habe die US-Regierung ihren Einfluß auf die irakische Zentralregierung genutzt noch Kontakte zu kurdischen Verbündeten, sagte der türkische Botschafter in Washington, Nabi Sensoy, am Mittwoch. Die Führung in Ankara verliere daher allmählich die Geduld und schließe ein militärisches Vorgehen nicht aus, warnte er und bekräftigte damit Äußerungen anderer Regierungsvertreter. Zudem äußerte Sensoy die Vermutung, daß von den USA in den Irak gelieferte Waffen eventuell in die Hände jener Extremisten gelangt sein könnten, die Anschläge in der Türkei verübten.“
( http://de.today.reuters.com/news/newsArticle.aspx?type=worldNews&story
ID=2007-07-12T050915Z_01_KOE218540_RTRDEOC_0_TRKEI-IRAK-REBELLEN.xml
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