Kriege

Das Pentagon strebt nach globaler militärischer Überlegenheit

Die USA und die NATO könnten mobile Abfangraketen in Europa stationieren –

Von RICK ROZOFF, 8. September 2009 –

Vom 17. bis 20. August fand in Huntsville, Alabama, die jährliche U.S. Space and Missile Defense Conference (die Konferenz zur US-Raketenabwehr im Weltraum) statt, die das Hauptquartier der Missile Defense Agency / MDA (der Raketenabwehr-Agentur) des Pentagons veranstaltet.

Unter den mehr als 2.000 Teilnehmern waren Army Lt. Gen. (Generalleutnant der Army) Patrick O’Reilly, der neue Direktor der MDA, Marine Gen. (General der Marineinfanterie) James Cartwright, der stellvertretende Chef der Joint Chiefs of Staff (des US-Generalstabs), Army Lt. Gen. (Generalleutnant der Army) Kevin Campbell, der Kommandeur des Space and Missile Defense Command / Army Forces Strategic Command (des Weltraum- und Raketenverteidigungs-Kommandos beim Strategischen Kommando der Army, Erläuterungen –> KLICK ), und Charles Bolden Jr., der Vorsitzende der National Aeronautics and Space Administration / NASA (der Nationalen Luft- und Raumfahrtbehörde).

Es waren auch 230 Aussteller anwesend, darunter die wichtigsten US-Rüstungsfirmen – und zwar vor allem diejenigen, die sich auf den globalen Raketenabwehrschild und den Krieg im Weltraum spezialisiert haben. Die Anwesenheit des NASA-Chefs ließ erkennen, dass die Trennung zwischen der militärischen und der zivilen Nutzung des Weltraums schnell verschwindet. Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am zweiten Tag dieses Jahres berichtete, "will der neu gewählte Präsident Barack Obama sehr wahrscheinlich die langjährigen Barrieren zwischen der zivilen und der militärischen US-Raumfahrt einreißen, um durch eine weitere Mondlandung in dem erwarteten neuen Weltraum-Wettrennen mit China von Anfang an einen Vorsprung zu erzielen; deshalb strebt das "Obama-Team eine enge Kooperation zwischen dem Pentagon und der National Aeronautics and Space Administration an…". [1] Der kürzlich ernannte NASA-Chef Bolden ist ein General der US-Marineinfanterie im Ruhestand.

Sollen 47.500 Pound schwere mobile Abfangraketen auf NATO-Basen in Europa stationiert werden?

Die Presseagentur Reuters meldete am 20. August, dass Greg Hyslop, der Vizepräsident der Boeing Company, der auch Chefmanager der Abteilung für Raketenabwehr dieser Firma ist, auf der Space and Missile Defense Conference in Huntsville angekündigt habe, seine Gesellschaft entwickle "eine 47.500 Pound (ca. 21.545 kg) schwere Abfangrakete, die bei Bedarf mit von Boeing gebauten C-17 Transportflugzeugen schnell zu NATO-Basen (in Europa) geflogen, auf einem 60 Fuß (18,28 m) langen Trailer in Stellung gebracht und auch wieder in die USA-zurückgebracht werden könnte, falls die Sicherheitslage das erlaube". (vgl. Reuters-Meldung –> KLICK)
Boeing präsentierte ein maßstabsgetreues Modell einer mobilen "zweistufigen Abfangrakete, die in einem Zeitraum von nur 24 Stunden weltweit eingesetzt werden kann …". [2]

Der Firmenmanager spielte auf die für Polen geplanten stationären Abfangraketen an, deren Aufstellung politisch riskant sei, weil sie von der polnischen Regierung zwar gewünscht, von der Mehrheit der Polen aber abgelehnt werde und weil russische Offizielle mehrfach Gegenmaßnahmen angedroht hätten, wenn die US-Regierung das Projekt weiterverfolge; in dem oben zitierten Reuters-Bericht wird dann auch noch behauptet, "die mobilen Abfangraketen könnten die russischen Ängste vor einem stationären US-Raketenabwehrschild in Europa abbauen". [3]

Warum die Sorgen Russlands, seine Möglichkeiten zur Abschreckung und Vergeltung könnten im Falle eines atomaren Erstschlags der NATO (durch US-Abfangraketen, die "überlebende" russische Interkontinentalraketen zerstören sollen) neutralisiert werden, dann geringer sein sollten, wenn eine Basis für zehn stationäre Raketen in Polen, deren Lage bekannt ist, durch beweglichen Raketenabschussvorrichtungen, "die innerhalb von 24 Stunden überall auf der Welt" in Stellung gebracht werden können, ersetzt würden, konnten weder der Vertreter der Firma Boeing noch (die Nachrichtenagentur) Reuters erklären.

Noch am gleichen Tag entlarvte Tomas Pojar, der erste Stellvertreter des tschechischen Außenministers, die Behauptung des Boeing-Managers als Lüge, als er darauf bestand, dass "angedachte mobile Komponenten des US-Raketenabwehrschildes den Bau der Radarstation auf tschechischen Boden nicht gefährden könnten, weil das Abwehrsystem nur mit einer Kombination aus stationären und mobilen Elementen funktioniere, einschließlich vieler Radarstationen, die einander ergänzen müssten. Eine andere Lösung sei überhaupt nicht möglich". [4]

Raketenabwehr: Vorwand und Wirklichkeit

Die unbestreitbare Tatsache, dass die Pläne der USA und der NATO zur Errichtung eines Raketenabwehrschildes mit entsprechenden Radarstationen in Europa in Wirklichkeit nicht entworfen wurden, um die Vereinigten Staaten und Westeuropa vor imaginären iranischen Interkontinentalraketen mit nicht existierenden Atomsprengköpfen zu schützen, musste sogar General James Cartwright, der stellvertretende Chef der US-Generalstabs, auf der Raketenabwehr-Konferenz in dieser Woche eingestehen.

Weil die Vereinigten Staaten mit den 30 bodengestützten ballistischen Abfangraketen, die in den Silos in Fort Greely, Alaska, und auf der Vandenberg Air Base in Kalifornien aufgestellt wurden, gleichzeitig 15 anfliegende Interkontinentalraketen abschießen könnten, gab Cartwright in einem Moment seltener Aufrichtigkeit zu: "Das ist eine ganze Menge mehr, als irgendein Schurkenstaat abfeuern könnte." [5]

Die 2002 gegründete U.S. Missile Defense Agency / MDA mit ihren Abfangraketen und und den dazugehörenden Radarstationen eines weltweiten Systems, das an den "Krieg der Sterne" erinnert, ist aus der Strategic Defense Initiative / SDI (der Strategischen Verteidigungsinitiative) der Regierung Ronald Reagans aus dem Jahr 1983 hervorgegangen und hat die Ballistic Missile Defense Organization / BMDO (die 1993 unter Clinton geschaffene Behörde, welche die Verteidigung mit ballistischen Raketen organisieren sollte) abgelöst. (1) Die MDA verfolgt ein Projekt, das viel breiter angelegt ist, als bisher öffentlich zugegeben wird. Auf einer Konferenz, die in dieser Woche in Alabama stattfand, hat MDA-Direktor Lt. Gen. Patrick O’Reilly zusätzliche Pläne seiner Agentur zur Schaffung eines Space Tracking and Surveillance Systems / STSS (eines Systems zur Verfolgung und Überwachung im Weltraum) angekündigt, dessen Aufbau mit der Positionierung zweier Demonstrations-Satelliten beginnt, die im nächsten Monat in eine Umlaufbahn geschossen werden. [6]

Die Pläne für die Errichtung bodengestützter Komponenten des US- und NATO-Raketenabwehrschildes in Osteuropa wurden von amerikanischer Seite keinesfalls aufgegeben; weder Präsident Barack Obama noch Verteidigungsminister Robert Gates oder Außenministerin Hillary Clinton sind bisher davon abgerückt. Die einzigen Bedenken, die gegen die Positionierung von Raketen und Radarstationen in der Nähe der Grenze Russlands vorgebracht wurden, betrafen eingeforderte Leistungsnachweise und die zu erwartenden hohen Kosten. (Am 28.08.09 berichteten deutsche Medien, die Obama-Regierung wolle auf die Errichtung stationärer Komponenten des Raketenabwehrschildes in Polen und Tschechien verzichten. Diese Meldung wurde inzwischen wieder dementiert.)

Die Erweiterung der Pläne der USA und der NATO für einen Raketenabwehrschild

Am 30. Juli hat Alexander Vershbow, der stellvertretende US-Verteidigungsminister, vor Kongress-Abgeordneten erklärt: "Die Raketen-Abschussbasis in Polen und die Radarstation in Tschechien gehören zu den Optionen, die wir zusammen mit anderen Optionen prüfen, die den gleichen Zweck erfüllen könnten." Am gleichen Tag meldete die Presseagentur Associated Press: "Vershbow sagte, bezüglich der Raketenabwehr prüfe man eine Reihe verschiedener Optionen, man tue das aber nicht aus Rücksicht auf die Einwände Russlands." [7]

Unter "anderen Optionen" wurde die ganze Zeit eine Ausweitung und keinesfalls eine Reduzierung des Raketenabwehrschildes verstanden; es ging immer um die Integration der US-Komponenten in ein europaweites, von der NATO mitgetragenes größeres System.

Die gerade ins Gespräch gebrachten mobilen, sehr schnell zu stationierenden Abfangraketen sollen bilaterale Maßnahmen der Vereinigten Staaten mit Polen und Tschechien nicht ersetzen, sondern verstärken.

Fast auf den Tag genau vor dreißig Jahren wollte Washington schon einmal ein mobiles Raketensystem einführen, das, wenn es verwirklicht worden wäre, die gefährlichsten Entwicklungen im 45-jährigen Kalten Krieg ausgelöst hätte.

Das MX-Projekt: Washingtons erster Versuch, mobile Raketenabschussrampen einzuführen

In einer Rede am 7. September 1979 kündigte US-Präsident Jimmy Carter für die zweite Hälfte seiner Amtszeit eine qualitative Eskalation in Bezug auf den Einsatz strategischer Waffen an, die seinem Nachfolger Ronald Reagan den Weg für weitere aggressive Maßnahmen ebnete.
"Meine Regierung wird jetzt ein Programm umsetzen, mit dem die Fähigkeiten aller drei Systeme unserer strategischen Triade, jeden Angriff zu überleben, verbessert werden sollen. Unsere Bombergeschwader werden mit atomar bestückten Cruise Missiles (Marschflugkörpern, s. –> KLICK) ausgerüstet. Unsere strategische U-Boot-Flotte wird mit Trident-U-Booten und Trident-Interkontinentalraketen verstärkt (s. –> KLICK). Wegen der zunehmenden Treffsicherheit strategischer Waffen sind stationäre landgestützte interkontinentale ballistische Raketen / ICBMs wie unsere Minuteman-Raketen in ihren Silos bei Angriffen größerer Gefährdung ausgesetzt. Ein mobiles ICBM-System wird ihre Verwundbarkeit stark reduzieren."

Er meinte das MX-Raketensystem und umriss es als ringförmige Gleisanlage, auf der ständig 200 mobile Raketenabschussvorrichtungen, von denen bis zu 23 in einem Zug zusammengekoppelt würden, im Kreis fahren sollten.

Nach dem vollem Ausbau der Anlage, die man in den Staaten Utah und Nevada errichten wollte, hätten sogar mehr als 200 Raketen in 4.600 Schutzbunkern, die den Gleisring teilweise überdecken sollten, versteckt werden können.

Während der risikoreichen Jahre des Kalten Krieges, in denen die Welt häufig nur um Haaresbreite einer Katastrophe entging, als der Frieden und das Überleben des Planeten und seiner Bewohner nicht nur vom gegenseitigen Vertrauen der Vereinigten Staaten und der Sowjetunion, sondern hauptsächlich von den Kenntnissen abhingen, die beide über die Position der atomar bestückten Interkontinentalraketen des anderen besaßen, hätte die Realisierung der abenteuerlichen MX-Raketen-Pläne der Carter-Regierung die Welt noch näher an den Rand der atomaren Vernichtung gerückt.

Obwohl Carter und seine graue Eminenz Zbigniew Brzezinski, dieser eiskalte Geopolitiker und pathologische Russenhasser, vorgaben, die Vereinigten Staaten vor einem angeblich geplanten sowjetischen Erstschlag schützen zu müssen, wollten sie in Wirklichkeit die UdSSR mit fast 5.000 neuen Zielen überfordern. Das gegenwärtige strategische Gesamtarsenal der Russen besteht aus fast genau so vielen Interkontinentalraketen.

In den bis 1979 geführten Strategic Arms Limitation Talks / SALT (den Gesprächen zur Begrenzung strategischer Waffen) verpflichteten sich beide Seiten dazu, ihre Trägersysteme – die Silos für Interkontinentalraketen, die Startvorrichtungen auf den U-Booten und die strategische Bomber auf insgesamt 2.250 zu reduzieren. Das waren zusammen weniger als Hälfte der Raketen-Schutzbunker, die für das MX-Projekt geplant waren. (s. auch –> KLICK )

Mit dem MX-Programm und ergänzenden Atomwaffen-Initiativen der NATO in Europa sollten nach Möglichkeit die beiden folgenden Ziele realisiert werden: Man wollte sicher sein, einen Atomkrieg "gewinnen" zu können – wie auch immer man sich einen "Sieg" in einem solchen Inferno vorstellte – oder wenigstens die Sowjetunion zwingen, sich in den Bankrott zu rüsten. Dieses doppelte Ziel wurde von Ronald Reagan, der Carter ablöste, noch entschiedener verfolgt – mit der 1983 gestarteten, unter dem Namen "Star Wars" (Krieg der Sterne) bekannt gewordenen Strategic Defense Initiative / SDI. Reagan ersetzte das MX-Projekt durch stationäre Peacekeeper-Raketen, die in einem Wiedereintrittskörper 10 einzeln zu steuernde atomare Sprengköpfe mit einer Sprengkraft von jeweils 300 Kilotonnen (TNT) tragen sollten. Die Bezeichnung "Peacekeeper" (Friedenswahrer) für eine Rakete, die Millionen Menschen das Leben gekostet hätte, konnte nur der Reagan-Administration einfallen. (Die Hiroshima-Bombe Little Boy hatte eine Sprengkraft von nur 13 Kilotonnen TNT und tötete bis heute über 240.000 Menschen.)

1979: Die NATO stationiert neue Atomwaffen in Europa

Im Oktober 1979 – einen Monat, nachdem Carter sein MX-Raketenprogramm angekündigt hatte – fasste die NATO den Beschluss, ihr Atomwaffenarsenal mit neuen Mittelstreckenraketen anzureichern. 108 Pershing II-Raketen und 464 bodengestützte Marschflugkörper sollten in Westeuropa stationiert werden, "um die Abschreckungsmöglichkeiten der NATO zu verbessern und für einen Notfall vorzusorgen, in dem der Einsatz der Atomwaffen-Systeme der NATO notwendig werden könnte…". [8]

Die Stationierung der 572 zusätzlichen Atomsprengköpfe in Europa wurde damit gerechtfertigt, dass die Sowjetunion begonnen hatte, neue SS-20-Mittelstreckenraketen aufzustellen. Wie ernst die behauptet Bedrohung Westeuropa oder sogar der USA (die von den SS-20 überhaupt nicht erreicht werden konnten) durch sowjetische Mittelstreckenraketen zu nehmen war, zeigte sich zwölf Jahre später, als die Sowjetunion zerfiel.

Im Dezember 1979 wurden auf einer Konferenz der Außen- und Verteidigungsminister der NATO die Pläne konkretisiert, und NATO-Generalsekretär Joseph Luns gab bekannt, dass die Pershing II-Raketen und die Cruise Missiles in der Bundesrepublik Deutschland, Italien, Großbritannien und vielleicht auch Belgien und den Niederlanden stationiert würden. (s. dazu auch –> NATO-Doppelbeschluss)

Im Juni 1980 traf sich die Nukleare Planungsgruppe der NATO in Norwegen: "Nach einer Information durch Harold Brown, den (damaligen) US-Verteidigungsminister diskutierten die Minister über die politische Strategie und zentrale Planungen bezüglich des Einsatzes strategischer und taktischer Atomwaffen zum Schutz der Allianz. Vor diesem Hintergrund betonten die Minister, dass es auch weiterhin wichtig sei, die Wirksamkeit des ganzen Spektrums der NATO-Streitkräfte zu verbessern, sowohl die der konventionellen Streitkräfte, als auch die der taktischen und strategischen Atomwaffen, um die wichtige Kombination dieser Elemente der NATO-Triade aufrecht zu erhalten." [9]

Eines der wichtigsten Ziele, die von den Vereinigten Staaten mit der Gründung der NATO im April 1949 – wenige Monate, bevor die Sowjetunion im August des gleichen Jahres ihre erste Atombombe testete – verfolgt wurden, war die beabsichtigte Aufstellung von Atomwaffen in Europa, auf die sie damals noch das Monopol hatten. Obwohl Washingtons Atomwaffen-Arsenal in Europa nach dem Ende des Kalten Krieges drastisch reduziert wurde, blieben nach Schätzungen mehrere hundert US-Atomsprengköpfe auf diesem Kontinent stationiert.

Die wichtigste Garantie für die NATO: Strategische Atomwaffen

Das 1999 von der NATO angenommene strategische Konzept stellt fest: "Die wichtigste Garantie für die Sicherheit der Verbündeten bieten die strategischen Atomwaffen der Allianz, besonders die der Vereinigten Staaten. … Atomwaffen, die der NATO in Europa zur Verfügung gestellt werden, stellen jedoch eine wesentliche politische und militärische Verbindung zwischen den europäischen und den nordamerikanischen Mitgliedern des Bündnisses her. Die Allianz wird deshalb auch weiterhin angemessene mit Atomwaffen ausgestattete Streitkräfte in Europa beibehalten.

Eine neue Version (dieses strategischen Konzepts) wird zur Zeit von einer Gruppe unter Leitung der ehemaligen US-Außenministerin Madeleine Albright ausgearbeitet. Die NATO kündigte diese Initiative mit folgender Aussage an: "Das strategische Konzept beinhaltet die maßgeblichen Ziele der Allianz und legt auch die politischen und militärischen Mittel fest, mit denen diese Ziele durchgesetzt werden sollen." [10]

Auf jedem NATO-Gipfel und auf mehreren Treffen von Ministern oder Militärs wurde im Laufe des letzten Jahrzehnts immer wieder das Beharren der NATO auf der Stationierung und dem Einsatz von Atomwaffen in Europa bestätigt.

Zaman, eine der wichtigsten Tageszeitungen der Türkei, schrieb am 31. Juli: "NATO-Regeln erlauben den Einsatz von Atomwaffen gegen Ziele in Russland oder gegen Staaten im Nahen Osten wie Syrien und den Iran … ." [11]

In einem Artikel des Magazins TIME wurde im letzten Jahr berichtet: "Die Vereinigten Staaten halten etwa 350 Atombomben in sechs NATO-Staaten bereit. In vier davon – in Belgien, Deutschland, Italien und den Niederlanden – sind die Waffen auf Flugplätzen der Gastgeber-Länder eingelagert und werden von besonders ausgebildeten US-Einheiten bewacht." [12] (2)

Da die Firma Boeing ankündigt hat, dass sie eine fast 50.000 Pound schwere mobile Abfangrakete entwickelt, die innerhalb von 24 Stunden auch zu NATO-Basen in Europa transportiert werden kann, ist es wichtig, sich daran zu erinnern, dass auf einigen dieser Basen schon Atomsprengköpfe eingelagert sind. (s. dazu –> KLICK)

Die neuen Raketenbasen des Pentagons und der NATO in Osteuropa: Eine Bedrohung für Russland

Wenn sich eine Abfangrakete – gleichgültig ob sie aus einem Raketensilo in Polen oder von einer mobilen Abschussrampe irgendwo in Europa abgefeuert wurde – unbeabsichtigt oder beabsichtigt der russischen Grenze nähert, hätte das die gleiche Wirkung, vor der russische Militärs schon damals gewarnt haben, als die Regierung George W. Bushs Pläne bekannt gab, Interkontinentalraketen mit konventionellen Sprengköpfen ausstatten zu wollen.

In Moskau könnte man sich nicht den Luxus leisten, abzuwarten, ob über der russischen Hauptstadt ein Atompilz aufsteigt. Die politischen und militärischen Führer dieses Landes würden sich genauso verhalten, wie die Verantwortlichen jedes anderen Landes und besonders die in den Vereinigten Staaten: Sie würden das Schlimmste annehmen und entsprechend antworten, nämlich mit strategischen Atomwaffen.

Es gibt keine NATO-Basen, die besonders gut (für die Stationierung mobiler Abfangraketen) geeignet wären, obwohl in mehreren europäischen Ländern von Großbritannien bis zur Türkei Basen existieren, die das Bündnis seit Jahrzehnten (zur Einlagerung von Atombomben) genutzt hat; heutzutage hat fast jedes europäische Land Basen, die allen NATO-Partnern gemeinsam oder ausschließlich den US-Streitkräften zur Verfügung stehen. Im Laufe der letzten zehn Jahre sind vor allem in osteuropäischen Ländern, die wie Russland an die Ostsee oder ans Schwarze Meer grenzen, eine ganze Reihe weiterer Basen dazu gekommen.

Die Pläne der USA und der NATO für einen Raketenabwehrschild in Europa sind untrennbar mit dem beabsichtigten globalen Raketen-Abfangnetz und der Militarisierung des Weltraums verknüpft und werden keinesfalls in einem strategischen Vakuum entwickelt.

Die Verifizierung der Rüstungsbegrenzung: Die Vereinigten Staaten wollen den START-Vertrag sterben lassen, und Russland befürchtet einen atomaren Erstschlag

Dieses Jahr ist durch mehrere parallel verlaufende Bestrebungen des Westens gekennzeichnet, sich eine globale militärische Überlegenheit – auch auf dem Sektor der Atomwaffen – zu verschaffen, und zwar noch vor Ablauf des START I-Vertrages am 5. Dezember. (s. dazu START I-Abkommen)

Vor zwei Jahren berichtete die Presseagentur Reuters: "Die Vereinigten Staaten wollen einen richtungsweisenden Vertrag mit Russland zur Reduzierung von Atomwaffen im Jahr 2009 auslaufen lassen und durch eine weniger verbindliche Vereinbarung ersetzen, die auf strenge Überprüfungsvorschriften und Waffenobergrenzen verzichtet, teilte ein höherer US-Beamter mit."

Die stellvertretende US-Außenministerin Paula DeSutter hat geäußert, dass einschränkende Bestimmungen des Vertrags nicht mehr notwendig seien: "Wir glauben nicht, dass wir heute noch ausführliche Waffenlisten und detaillierte Überprüfungsmaßnahmen brauchen." [13]

Ein russischer Kommentar stellte im Dezember letzten Jahres einen Zusammenhang zwischen dem Desinteresse an einer Fortschreibung des Start I-Vertrages und Washingtons Plänen für einen Raketenabwehrschild her und warnte, dass "das Auslaufen dieses Vertrages und der Aufbau eines US-Raketenabwehrsystems das strategische Gleichgewicht zwischen der Russischen Föderation und den Vereinigten Staaten untergraben werde. Die beträchtliche Überlegenheit des potenziellen Feindes in Bezug auf die Anzahl der Atomsprengköpfe vergrößert die Gefahr eines entwaffnenden Erstschlags außerordentlich, und die überlebenden Raketen könnten nicht ausreichen, um den Raketenabwehrschild zu durchdringen und dem Aggressor irreparable Schäden zuzufügen". [14]

In März dieses Jahres hat ein Vertreter des Council on Foreign Relations, (s. –> CFR ) den russischen Militärexperten Pavel Felgenhauer interviewt, der ausgesprochen pro-westlich eingestellt ist; dieser sagte, Russland befürchte, "dass die Atomraketen, die in Polen in der Nähe Russlands aufgestellt werden sollen, auch Erstschlagsfähigkeiten haben und Moskau zerstören könnten, bevor russische Vergeltungsraketen in der Luft wären; deshalb glaube man nicht, dass sie tatsächlich zur Raketenabwehr, sondern für einen atomaren Erstschlag gedacht seien".

"Die russischen Militärs haben ihrer politischen Führung gesagt, dass der Plan zur Stationierung dieser Raketen nicht das Ziel verfolgt, das die Amerikaner vorschieben. Die russischen Militärs gehen davon aus, dass diese Raketen Atomsprengköpfe haben werden, weil sie nicht glauben, dass Abwehrraketen ohne Atomsprengköpfe ihren Zweck erfüllen." [15]

Schnellstmögliches weltweites Zuschlagen: Nach 35 Minuten überall auf der Welt mit Raketen treffen

Noch ein weiterer US-Plan gefährdet das globale militärische Gleichgewicht und den Weltfrieden – die Prompt Global Strike Initiative (die Initiative für schnellstmögliches weltweites Zuschlagen) – die der Kongress vor zwei Jahren gebilligt hat; sie wurde als eine Fähigkeit charakterisiert, die die Vereinigten Staaten in die Lage versetzt, praktisch überall auf dem Erdball innerhalb von 60 Minuten militärisch eingreifen zu können.

"Experten warnen davor, dass damit eine neue Spirale des Wettrüstens mit unvorhersehbaren Folgen ausgelöst werden könnte. Dieses Vorhaben der Amerikaner wird als eine Bedrohung für (alle und) jeden angesehen.

Damit können sie jeden potenziellen Feind, auch Russland, ins Visier nehmen, und wenn Verträge wie START I und andere nicht verlängert werden, entfallen alle bisher geltenden Beschränkungen …, mit denen die Entwicklung neuer tödlicher Waffen zu verhindern wäre; das wird zu einer einer neuen Runde des Wettrüstens führen." [16]

Die gleiche russische Quelle hat vor zwei Jahren eine weitere Warnung vor der Prompt Global Strike Initiative veröffentlicht: "Dieses Programm ist Teil einer neuen US-Strategie, mit der ein Potenzial geschaffen werden soll, das es den USA ermöglicht, mit konventionellen Waffen überall auf der Welt innerhalb einer Stunde zuzuschlagen.

Im Rahmen dieser Initiative geht es vor allem um zwei Projekte.

Im ersten Projekt werden seegestützte Trident-Raketen mit konventionellen Sprengköpfen ausgerüstet, im zweiten sollen neue Hochgeschwindigkeits-Marschflugkörper entwickelt werden." [17]

Kurz danach veröffentlichte ein große britische Zeitung einen Artikel mit der Überschrift: "Die Vereinigten Staaten planen neue Weltraumwaffen gegen China", in dem berichtet wurde, dass "der Kongress 150 Millionen Dollar für das Falcon Project (das Projekt Falke), die Entwicklung einer Cruise Missile, die mit Überschallgeschwindigkeit fliegt, und die damit verbundene Prompt Global Strike Initiative bewilligt habe". Eine Quelle aus der Verteidigungsindustrie ließ verlauten, dass "ohne Kenntnis der Öffentlichkeit" wahrscheinlich Hunderte zusätzlicher Millionen für einen Krieg im Weltraum ausgegeben würden.

Die Errichtung einer (Weltraum-)Plattform für den Global Strike würde Amerika die angestrebte "vorgeschobene Präsenz" ohne Rückgriff auf Basen außerhalb der Vereinigten Staaten ermöglichen.

"Das Pentagon gibt Milliarden Dollars für neue Weltraum-Waffen aus, um der wachsenden Gefahr eines Raketenangriffs von Schurkenstaaten und der Fähigkeit Chinas, (US-)Satelliten auszuschalten, zu begegnen." [18]

Der Prompt Global Strike soll hauptsächlich mit zwei Waffen ausgeführt werden, mit konventionellen Angriffsraketen und mit einer technisch ausgefeilten überschallschnellen Waffe, einer von einer Rakete aus abgefeuerten neuartigen Cruise Missile, die jedes Ziel auf der Erde innerhalb von 35 Minuten treffen könnte." [19]

Eine weitere russische Warnung, deren wichtigstes die Formulierung "auf einer Kreisbahn" ist, erfolgte etwa zur gleichen Zeit: "Trotz der offensichtlichen Gefährdung der Zivilisation könnten die Vereinigten Staaten für ihren geplanten Prompt Global Strike bald Waffen entwickeln, die sich auf einer Kreisbahn um den Erdball bewegen. Die werden ihnen die Fähigkeit verschaffen, mit Raketen, die konventionelle Sprengköpfe tragen, jedes Ziel auf der Welt innerhalb einer Stunde zu treffen." [20]

Dieses Jahr war auch deshalb verhängnisvoll, weil weitere Pläne des Pentagons bekannt wurden, mit denen es sich eine unangefochtene globale militärische Überlegenheit sichern will.

Die US-Navy hat ein Missile Defense Command (ein Kommando zur Raketenabwehr) eingerichtet, die Air Force hat ihr Nuclear Global Strike Command (ihr Kommando für den globalen Atomkrieg) auf Vordermann gebracht, das Air Force Space Command (das Weltraum-Kommando der Air Force) hat eine Einheit für den Cyber-Krieg (für die Überwachung und Beeinflussung des Internets) ins Leben gerufen, die Missile Defense Agency / MDA rüstet sich für den Laser-Krieg.

Am 30. April gründete die US-Navy ein Air and Missile Defense Command (ein Kommando zur Luftverteidigung und Raketenabwehr). Admiral Robert F. Willard, der Kommandeur der US-Pazifik-Flotte, der aus diesem Anlass auf dem Marinestützpunkt Dahlgren, Virginia, eine Rede hielt, sagte: "Die Marine ist dabei, eine seegestützte Raketenabwehr aufzubauen, die das bestehende Raketenabwehrsystem der Vereinigten Staaten ergänzt, die regionale Raketenabwehr für unsere Verbündeten und Freunde im Ausland verbessert und unsere kämpfenden Bodentruppen schützen hilft." [21]

Das AEGIS-Waffensystem mit seegestützten Abfangraketen und passenden Radargeräten, das die Vereinigten Staaten und einige ihrer Verbündeten – bisher Norwegen, Spanien, Australien, Japan und Südkorea – verwenden, wird durch die US-Navy koordiniert.

Am 7. August richtete die US-Air Force ein Global Strike Command ein, dem alle amerikanischen Interkontinentalraketen und die atomwaffenfähigen Bomber unterstellt sind, darunter auch die neue Generation der Super-Stealth-Flugzeuge, die vom gegnerischen Radar kaum geortet und von der Luftverteidigung der Länder nicht getroffen werden können, die bei einem vernichtenden atomaren Erstschlag ins Visier genommen werden.

Elf Tage später, am 18. August, aktivierte das US-Air Force Space Command "eine neue Einheit …, um den Weltraum und den virtuellen Raum (das Internet) besser überwachen zu können".

Um zu illustrieren, welche Rolle der Weltraum und der virtuelle Raum in künftigen Kriegen spielen werden, sagte General C. Robert Kehler, der Chef des Space Commands, über sein Kommando, "es müsse die (für den Weltraum und das Internet zuständige) 24th Air Force so organisieren und ausrüsten, dass sie die Kampfkommandanten erstklassig unterstützen könne". [22]

Das Space and Missile Defense Command der US-Army hat die Aktivitäten in seiner Test-Anlage für High Energy Laser Systems (Hochenergie-Laser) auf der White Sands Missile Range (auf dem Raketen-Schießplatz White Sands) in New Mexico verstärkt; am 10. August hat die Missile Defense Agency / MDA des Pentagons eine modifizierte Boeing 747-Passagiermaschine (einen Jumbo-Jet) eingesetzt, um seinen am weitesten entwickelten luftgestützten Laser zur Raketenabwehr zu testen, und die MDA gab Pläne bekannt, die neue Waffe jetzt gegen eine startende Interkontinentalrakete erproben zu wollen.

MEADS: Die NATO und das Pentagon wollen Europa mit einem mehrstufigen Raketenabwehrschild schützen

Zum Ausbau der so genannten Raketenabwehr in Europa hat die Obama-Regierung für das nächste Jahr fast 600 Millionen Dollar zur Finanzierung des Medium Extended Air Defense Systems / MEADS (des Luftverteidigungssystems mittlerer Reichweite) gefordert, und "der Kongress wird diese Forderung der Regierung wohl unterstützen". [23] MEADS ist ein von den Vereinigten Staaten, Deutschland, Italien und der NATO gemeinsam finanziertes Programm für taktische Abwehrraketen, mit dem die in Europa bereits vorhandenen Systeme Patriot und Nike Hercules unter NATO-Management aufgewertet werden sollen; dabei "geht es um verbesserte Fähigkeiten, die aber unterhalb der Leistungen anderer bereits eingesetzter oder geplanter Luft- und Raketenabwehrsysteme bleiben werden. Es wird problemlos in allen Kampfgebieten einzusetzen sein." [24]
"Die Vereinigten Staaten übernehmen 58 Prozent, Deutschland 25 Prozent und Italien und andere NATO-Mitgliedern 17 Prozent der Kosten. MEADS soll zur Luftverteidigung gegen ballistische Raketen, Marschflugkörper und Flugzeuge dienen." [25]

MEADS wird bestehen aus:

– einem hoch entwickelten X-Band-Radar;
– einem Kontroll-Radar, das 360 Grad abdeckt,
– einem taktischen Operationszentrum,
– Abschussvorrichtungen und
– der nächsten Generation Patriot-Raketen. [26]

Die aufgewertete Patriot ist die von der Firma Lockheed Martin mit dem Ziel "treffen um zu töten" entwickelte PAC-3-Flugabwehrrakete mit einem verbesserten (Antriebs-)Segment, die Reichweite und Treffsicherheit der normalen PAC-3 übertrifft, die ihrerseits die Einsatzmöglichkeiten der Patriot bereits versiebenfacht und deren Reichweite verdoppelt hatte. (Weitere Informationen dazu unter (3))

"MEADS International, das Gemeinschaftsunternehmen, das den Vertrag umsetzt, gab am 5. August bekannt, dass die einzelnen Komponenten des Systems bereits überprüft wurden und dass jetzt die Erprobung des kompletten Systems beginnt.
Wenn die Vereinigten Staaten mit der Stationierung der für Tschechien und Polen bestimmten Komponenten des Langstrecken-Raketenabwehrschildes beginnen, wäre es angemessen, zu fordern, dass die Deutschen und die Italiener auch dieses zum Schutz Europas und der USA notwendige System (finanziell) unterstützen. … MEADS ist ein transportables Raketen- und Flugabwehrsystem. Das bedeutet, dass dieses System Bodentruppen auch an die Front begleiten kann, wo auch immer sie eingesetzt werden, um sie gegen Luft- und Raketenangriffe zu schützen. Deshalb wird MEADS ein wichtiges Element zur Verbesserung der Verteidigungsfähigkeit sein.

MEADS kann mit anderen Verteidigungssystemen zusammen operieren, ist also kein nur allein zu verwendendes Waffensystem. Es kann mit anderen Raketenabwehrsystemen kombiniert werden, einschließlich des Terminal High Altitude Area Defense Systems / THAAD (einem Luftverteidigungssystem gegen besonders hoch fliegende Flugkörper) und des AEGIS-Systems mit seegestützten Abfangraketen. … MEADS könnte mit dem Abwehrschild gegen Langstreckenraketen, der in Tschechien und Polen errichtet werden soll, im Stande sein, einen wichtigen Beitrag zu dem mehrstufigen Abwehrsystem gegen ballistische Raketen zu leisten, das NATO-Planer zur Zeit entwerfen." [27]

Irgendwelche Hoffnungen, dass eine neue Annäherung nach dem Kalten Krieg, ein neues Jahrhundert oder eine neue (US-)amerikanische Regierung eine friedlichere, friedliebendere und weniger gefährliche Welt schaffen könnten, brauchen wir uns nicht zu machen.


Der Artikel erschien im Original am 22. August 2009 unter dem Titel Pentagon Plans For Global Military Supremacy – U.S., NATO Could Deploy Mobile Missiles Launchers To Europe bei Global Research.

Sämtliche Anmerkungen im kursiven Klammern wurden vom Übersetzer oder der Redaktion eingefügt.


Eine Artikelserie von Rick Rozoff zur Militarisierung und Militärstrategie erschien kürzlich unter den Titeln

– erster Teil
Die neue NATO: Deutschland kehrt auf die militärische Weltbühne zurück

– zweiter Teil
Vom Zweiten zum Dritten Weltkrieg: Die globale NATO und das remilitarisierte Deutschland,

– dritter Teil
Deutschland: Die erste nach dem Kalten Krieg entstandene neue militärische Großmacht

– vierter Teil
Die atomare Verknüpfung Deutschlands mit der NATO

– fünfter Teil
Deutschland: Der Waffenlieferant der Welt im ersten Bodenkampf nach dem Zweiten Weltkrieg

– sechster Teil
Italien, Deutschland und Japan: Die ehemaligen Achsenmächte des Zweiten Weltkriegs bauen das Verbot von "Kriegsvorbereitungen" ab


Der Autor: Rick Rozoff kämpft seit 40 Jahren gegen Kriege und gewaltsame Interventionen. Er lebt in Chicago, Illinois, und ist der Betreiber der Website Stop NATO. http://groups.yahoo.com/group/stopnato/ .

Übersetzung: Wolfgang Jung – Luftpost, Friedenspolitische Mitteilungen aus der US-Militärregion Kaiserslautern/Ramstein. http://www.luftpost-kl.de


Anmerkungen des Übersetzers:

(1) Zur SDI s. http://de.wikipedia.org/wiki/Strategic_Defense_Initiative ,
zur BMDO s. http://en.wikipedia.org/wiki/Ballistic_Missile_Defense_Organization
und zur MDA s. http://de.wikipedia.org/wiki/Missile_Defense_Agency .
Weitere Infos unter http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_08/LP23408_281108.pdf

(2) Weitere Informationen zu den US-Atomwaffen auf dem Bundeswehr-Flugplatz Büchel unter
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_07/LP04207_190207.pdf ,
http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_07/LP05507_090307.pdf
und http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_07/LP22207_031107.pdf
(3) http://www.lockheedmartin.com/products/PAC3MissileSegmentEnhancement/index.html
und http://www.lockheedmartin.com/news/press_releases/2008/011608_MEADSReceives$66Million.html

Anmerkungen des Autors:

1) Bloomberg News, 2. Januar 2009
2) Reuters, 20. August 2009
3) ebd.
4) Czech News Agency, 20. August 2009
5) Reuters, 20. August 2009
6) Aviation Week, 20. August 2009
7) The Associated Press, 30. Juli 2009
8) Annals of the American Academy of Political and Social Science, Vol. 457, No. 1, 78-87 (1981)
9) Nukleare Planungsgruppe der NATO, 3-4 Juni 1980
10) North Atlantic Treaty Organization, 8. Juli 2009
11) Zaman, 31. Juli 2009
12) Time, 19. Juni 2008
13) Reuters, 23. Mai 2007
14) Russian Information Agency Novosti, 12. Dezember 2008
15) Council on Foreign Relations, 18. März 2009
16) Voice of Russia, 12. September 2007
17) Voice of Russia, 7. August 2007
18) Daily Telegraph, 14. November 2007
19) Washington Times, 27. November 2009 ? (muss wohl 2007 heißen)
20) Russian Information Agency Novosti, 20. November 2007
21) United States Navy, 30. April 2009
22) U.S. Department of Defense, American Forces Press Service, 19. August 2009
23) Heritage Foundation, 17. August 2009
24) Wikipedia
25) Aviation Week, 20. August 2009
26) Heritage Foundation, 17. August 2009
27) ebd.

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