Nach Lafontaine-Rückzug: Bartsch will weiter kandidieren

(23.05.2012/dpa)

Dietmar Bartsch will nach dem Verzicht Oskar Lafontaines weiter für das Akt des Linken-Parteivorsitzenden kandidieren. Forderungen nach einem Rückzug seiner Kandidatur wies er zurück.

Er habe sein Angebot bereits im November 2011 unterbreitet, und nun müsse der Parteitag am 2. und 3. Juni in Göttingen entscheiden, sagte er Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. “Wir müssen zurück zur Demokratie“, sagte er.

Abo oder Einzelheft hier bestellen

Seit Juli 2023 erscheint das Nachrichtenmagazin Hintergrund nach dreijähriger Pause wieder als Print-Ausgabe. Und zwar alle zwei Monate.

Hintergrund abonnieren

Zuvor hatten die stellvertretende Parteivorsitzende Katja Kipping und NRW-Landeschefin Katharina Schwabedissen ihre gemeinsame Kandidatur für den Parteivorsitz erklärt. Mehrere Linke legten Bartsch anschließend den Rückzug nahe.

Eine gemeinsame Kandidatur mit einer Frau für die Doppelspitze strebt Bartsch nicht an. „Es geht nicht darum, dass sich ein Mann eine Frau sucht. Deshalb wird das mit mir auch nicht stattfinden“, sagte er. Die Frauen müssten sich selbst erklären. „Ich bin sicher, dass es weitere Kandidaturen geben wird.“ Neben Kipping und Schwabedissen hat auch die Bundestagsabgeordnete Sabine Zimmermann ihren Hut in den Ring geworfen.

Drucken

Drucken

Teilen