Türkische Armee fliegt wieder Luftschläge gegen PKK

(31.05.2016) Die türkische Armee hat sechs Tage in Folge Luftschläge gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK geflogen. In der Nacht zum Dienstag seien Ziele in der südosttürkischen Provinz Hakkari beschossen worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf Militärquellen. An den Tagen zuvor beschoss die Armee nach eigenen Angaben sowohl PKK-Stellungen in Hakkari als auch im Nordirak.

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Das Militär geht seit Monaten gegen die PKK im Südosten der Türkei vor, deren Kämpfer sich in Städten verschanzt haben. Die Behörden verhängen immer wieder wochenlange Ausgangssperren und es kommt zu heftigen Kämpfen.

Die türkischen Streitkräfte teilten mit, ein Soldat sei am Dienstag bei Gefechten im Bezirk Semdinli der Provinz Hakkari getötet, ein weiterer verletzt worden. Die Nachrichtenagentur DHA berichtete, am Vortag seien bei einem Anschlag in der Nachbarprovinz Sirnak vier Zivilisten getötet und 19 Menschen verletzt worden. Eine von der PKK verlegte Sprengfalle sei explodiert, als ein Polizeiauto vorbeifuhr. Durch die Detonation seien auch umliegende Häuser beschädigt worden. Die PKK bekannte sich zunächst nicht zu dem Anschlag.

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