Nachdenkseiten zu Steinmeier

Die „große Rede“ von Bundespräsident Steinmeier: Kriegserklärung nach innen und nach außen

Der Bundespräsident hat eine Rede gehalten Rainer Balcerowiak beschreibt sie als Kriegserklärung nach innen und außen. Russland ist der äußere Feind, im Inneren müssen sich die warm anziehen, die das anders sehen.

Es werde „raue“ bzw. „harte“ Jahre geben und „wir brauchen den Willen zur Selbstbehauptung und auch die Kraft zur Selbstbeschränkung“, „Widerstandsgeist und Widerstandskraft“, eine entsprechend ausgestattete Bundeswehr und eine „Gesellschaft, die ihr den Rücken stärkt“. Frieden mit Russland könne man knicken, denn „im Angesicht des Bösen reicht guter Wille nicht aus“. Die Sanktionen seien alternativlos und die Bürger sollten gefälligst nicht jammern, denn „Energie mag teurer werden, aber Freiheit ist unbezahlbar“. Und diese Krise verlange halt, „dass wir wieder lernen, uns zu bescheiden“. Wer ist eigentlich „wir“ und um welche „Freiheit“ geht es, mag man da fragen, darf man aber nicht, weil man sonst wieder bei den Rechten, den Demokratiefeinden und den Putin-Trollen gelandet wäre.

 

Drucken

Drucken

Teilen

Voriger Artikel Multipolar zur "Zeitenwende" Corona, Big Data und die Massensteuerung
Nächster Artikel Overton-Magazin zum Ukraine-Krieg Weshalb Russland aus dem Getreideabkommen aussteigt …