junge Welt zum Entlastungspaket

Entlastung für Besserverdienende

Die Bundesregierung will wieder entlasten. Aber diejenigen, die am Wenigsten haben, werden nicht entlastet.

Kaum etwas anzubieten hat die Koalition – wie schon bei den früheren Paketen – Geringverdienern und Erwerbslosen. Lediglich soll die Grenze, ab der Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden müssen, bei sogenannten Midi-Jobs auf 2.000 Euro angehoben werden, damit Menschen in prekärer Beschäftigung etwas weniger Steuern zahlen müssen – und etwas schlechter sozialversichert sind. Erwerbslose müssen in den ersten kalten Monaten erst mal komplett ohne Entlastungen auskommen, dürfen sich aber an der Vorfreude auf das Bürgergeld wärmen, das ab Januar kommen und 500 Euro pro Monat betragen soll – 51 Euro mehr als der aktuelle Hartz-IV-Satz, der allerdings zum Jahreswechsel ohnehin auf rund 470 Euro gestiegen wäre.

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