Freitag zur Bundespräsidentenwahl in Österreich

Präsident Van der Bellen muss in Runde eins siegen oder er hat verloren

Österreich wählt am morgigen Sonntag einen neuen Bundespräsidenten. Wird es der alte? Franz Schandl hat eine eindeutige Meinung zu Alexander van der Bellen.

Das Weltbild des Alexander Van der Bellen ist einfach gestrickt. Seit Beginn der Pandemie agiert er als gleichgeschalteter Gleichschalter. Der salbadernde Mann in der Hofburg ist Referent und Reverend der stets angebeteten Werte. Er präsentiert sich als das, was er ist: die lösungsfreie Ansprache des Nichts. Jede Rede Gerede. Krisen werden nicht diskutiert, nicht reflektiert, sie werden ausschließlich moralisch moderiert. In letzter Zeit ist er ganz innig mit seinem nunmehr bekanntesten Unterstützer, der größten steirischen Eiche aus Kalifornien. Mit dem Privatvielflieger in Sachen Eigen-PR, Arnold Schwarzenegger, jettet und chattet er für das Klima. Mit dem Terminator rettet er das Thermometer. Sascha und Arnie sind ein Herz und eine Welle. Da fröstelt es nicht nur die Erderwärmung.

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