junge Welt zum Ukraine-Krieg

Warum der Krieg weitergeht

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Frieden in der Ukraine ist nicht in Sicht. Harald Projanski fasst die aktuelle Lage in einer ausführlichen Analyse unter Rückgriff insbesondere auf russische Autoren zusammen. Frieden wolle der Westen nicht, das hätten erst kürzlich die “Verhandlungen” in Kopenhagen gezeigt:

Bei diesen »Verhandlungen« wurde ein »Friedensplan« des Kiewer Regimes diskutiert, der auf Revancheplänen zur Rückgewinnung der Krim und des Donbass basiert. Russland war zu diesem Treffen nicht eingeladen worden. Vertreter von Ländern des globalen Südens wie Brasilien, die in Kopenhagen vertreten waren, lehnten die ukrainischen Vorschläge ab. Darauf wies der russische Außenminister ­Sergej ­Lawrow nach dem Kopenhagener Treffen hin. Verhandlungen hätten die Präsenz beider Konfliktparteien, also auch der Russen, verlangt. Daran aber waren die westlichen Unterstützer Kiews bei ihrer »Friedens«-Konferenz in Kopenhagen offenkundig gar nicht interessiert. Das Ziel dieses Treffen bestand eindeutig nicht in der Suche nach Frieden, sondern in der propagandistischen Unterstützung Kiews. Russlands Außenminister Lawrow konstatierte nach dem Kopenhagener Treffen, bei ihm seien »ernsthafte Vorschläge westlicher Länder für eine Regelung des Konfliktes in der Ukraine nicht eingegangen«. Daher war es nur konsequent, dass die Volksrepublik China an dem Treffen in Kopenhagen gar nicht erst teilnahm.

https://www.jungewelt.de/artikel/454356.ukraine-krieg-warum-der-krieg-weitergeht.html

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