Overton-Magazin zum Ukraine-Krieg

Weiter Streit um den Angriff auf den Hafen von Odessa

Kurz nach dem Abkommen für einen gesicherten Getreideexport aus der Ukraine gab es einen russischen Angriff auf den Hafen von Odessa. Zwei Artikel im Overton-Magazin versuchen Licht ins Dunkel zu bringen. Der Autor schreibt heute:

Man muss davon ausgehen, dass der russische Angriff, der einen Tag nach der Unterzeichnung des Abkommens stattfand, eine Botschaft verfolgte. Die Schäden waren offenbar gering, aber die Getreidesilos des Hafens waren nur ein paar hundert Meter entfernt von einem Einschlag. Möglicherweise war doch das ukrainische Getreide das Ziel und die „hochpräzise“ Kalibr-Rakete verfehlte das Ziel oder man nahm das Risiko in Kauf, dass für die Getreideexporte notwendige Infrastruktur „Kollateralschaden“ erleiden könnte. Oder man wollte die Botschaft schicken, dass man jederzeit trotz des Abkommens bereit bleibt, Ziele in Odessa und den beiden anderen Häfen anzugreifen. Mitunter wird auch gesagt, dass es sich nach den Video-Aufnahmen der Angriffe um keine Kalibr-Raketen gehandelt haben könne, weil die größere Zerstörungen verursacht hätten.

Gestern schreib Florian Rötzer:

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